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Endmontage der Boeing 737 Max im Boeing-Werk Renton im US-Staat Washington. © dpa / Ted S. Warren/AP

In der Hoffnung auf ein baldiges Ende des Flugverbots für Boeings Mittelstreckenjet 737 Max rüstet sich der Luftfahrt-Zulieferer Spirit Aerosystems für das erneute Hochfahren der Produktion.

Die langfristig angepeilten 52 Flugzeugrümpfe pro Monat entsprechen der Produktionsrate, die bei Boeing vor einem Jahr für die gesamte 737-Familie galt. Nach dem Absturz zweier 737 Max und dem daraufhin verhängten Flugverbot für die modernisierte Version der herkömmlichen 737 hatte der Hersteller die Produktion zunächst auf 42 Maschinen pro Monat gekappt. Im Januar 2020 stoppte er die Produktion der "Max" komplett. Boeing hofft, dass der Flieger ab Mitte des Jahres wieder abheben darf und will die Produktion schon vorher selbst wieder aufnehmen. Wann das Startverbot tatsächlich endet, liegt jedoch in der Hand der Behörden.

Die Krise hat Boeing bereits Milliardensummen gekostet. Zuletzt taxierte das Management die Belastung auf rund 18 Milliarden US-Dollar, auch weil Fluggesellschaften Schadenersatz fordern. Spirit erhält nun 225 Millionen Dollar von Boeing, als Vorauszahlung für künftige Lieferungen und um die Produktion zu unterstützen. Spirit hat wegen der Krise bereits 2800 Jobs gestrichen.

© dpa, Ted S. Warren/AP Lesen Sie auch: Experten glauben nicht an zeitnahe Wiederaufnahme der 737-Max-Produktion