Rundschau Lärm in Zürich wird teuer und Lärm auf Sylt führt zu neuen Verboten

Airlines müssen in Zürich für ihre Langstreckenflugzeuge jetzt bis zu viermal höhere Gebühren zahlen. Derweil muss nach einem Gerichtsurteil zum Fluglärm auf Sylt der ganze Betrieb umgestellt werden. Unsere Übersicht mit den Kurzmeldungen und der Presseschau des Tages.

Landung eines Flugzeugs am späten Abend © dpa / Julian Stratenschulte

Jeden Abend gibt es auf airliners.de die kompakte Rundschau mit den Randnotizen und dem Pressespiegel des Tages.

Die Randnotizen des Tages

Das Starten und Landen mit besonders lauten Flugzeugen ist am Flughafen Zürich in den Randzeiten ab sofort teurer. So steigt der Nachtzuschlag ab 22.30 Uhr für den Start eines Langstreckenflugzeugs fast auf das Vierfache. Die neue Gebührenordnung ist seit Mittwoch in Kraft. Von 23.30 Uhr bis 06.00 Uhr gilt in Zürich ein Nachtflugverbot.

Die Klage von zwei Anwohnerinnen gegen den Flughafen Sylt vor dem Oberlandesgericht (OLG) in Schleswig ist erfolgreich gewesen. Das Gericht verurteilte die Flughafenbetreiber, den Betrieb so zu gestalten, dass die Grundstücke der Klägerinnen in Keitum nicht mit einem Dauerschallpegel von mehr als 55 dB(A) belastet werden.

Auf der heute in Brüssel stattfindenden "Digital European Sky"-Conference haben 21 Luftfahrtverbände und Luftfahrt-Gewerkschaften aus der EU eine Erklärung unterschrieben, die sich zum Ziel des Single European Sky (SES) bekennt und eine Reihe von Vorhaben auf dem weg dorthin konkret festschreibt.

Die MRO-Sparte des Triebwerkherstellers MTU im chinesischen Zhuhai darf ab sofort auch Leap-Motoren instand halten, reparieren und überholen. Eine entsprechende Lizenzvereinbarung wurde unterzeichnet, teilte das deutsche Unternehmen mit.

Die Airlines der Lufthansa-Konkurrentin IAG haben im August zusammen knapp 11,9 Millionen Passagiere befördert, das entspricht einem Zuwachs von 4,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Auslastung stieg um 1,7 Prozentpunkte knapp 89 Prozent, teilte der Konzern mit.

Das schreiben die Anderen

Ein Flugzeug ist auf dem Flug nach Tegel in Turbulenzen geraten. Warum sich Passagiere immer anschnallen sollten und warum "Clear Air Turbulences" besonders tückisch sind, erklärt die "Berliner Morgenpost".

British Airways feiert in diesen Tagen ihr 100-jähriges Bestehen und pünktlich streiken die Piloten. Das ist jedoch nicht die einzige Panne in den letzten Jahren. Dennoch gilt die Airline als Erfolgsmodell. Wie viele Blamagen verkraftet British Airways, will "NZZ online" wissen.

Unter allen Verkehrsflugzeugen weist der A350 den höchsten Anteil an Kohlefaserstoffen in Rumpf und Tragflächen auf und setzt somit neue Stabilitätsmaßstäbe bei hohem Komfort. Zweieinhalb Monate dauert die Montage des Überfliegers. Kann Boeing da noch mithalten, fragt sich der Nachrichtensender der "Welt".

Wenn auch Sie einen spannenden Lesetipp für unsere tägliche Presseschau haben, mailen Sie uns: feedback@airliners.de

Von: airliners.de

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