So plant LGW den Tegel-Exit

LGW wird ab kommendem Jahr keine Airbus-Flugzeuge mehr operieren, bestätigt Eurowings. Laut Unternehmenskreisen sollen zudem die Turboprops der Ex-Air-Berlin-Tochter aus Berlin-Tegel abgezogen werden.

Mit einer Klage der Lufthansa gegen angeblich zu hohe Gebühren in Tegel nahm der Rechtsstreit um die Entgeltordnungen der Flughäfen Fahrt auf. © Berliner Flughäfen

Die komplett für Eurowings operierende Lufthansa-Tochter LGW wird sich im kommenden Jahr komplett von der Basis des Billigfliegers in Berlin-Tegel zurückziehen. Das erfuhr airliners.de aus dem Umfeld der ehemaligen Air-Berlin-Tochter. Die Airline weist daraufhin, dass in dem Fall noch keine Entscheidung getroffen ist.

Bislang betreibt LGW neben 20 Turboprop-Flugzeugen des Typs Dash 8 auch 13 A320-Mittelstreckenjets. Mit diesen flog sie anstatt der Mutter Air Berlin ab Dezember 2017 den Lufthansa-Wet-Lease. Die Airbus-Jets sind in Stuttgart sowie Tegel stationiert und sollen die LGW-Flotte zum Jahresende verlassen. Entsprechende Pläne wurden bereits im Frühsommer diskutiert und nun von Eurowings auf Anfrage bestätigt.

Von: cs

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