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Ein Airbus A320 von Smartlynx. © AirTeamImages.com / EstevezR

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Smartlynx Airlines will ab diesem Sommer ein Player auf dem Deutschen Markt werden. Die lettische Airline hat in diesem Zusammenhang mit Tui und Involatus Vollcharter-Agreements geschlossen.

Für Tui geht es ab Saarbrücken und Basel/Mulhouse/Freiburg zu Destinationen rund um das Mittelmeer und die Kanarischen Inseln. Die Airline wird an beiden Flughäfen jeweils einen Airbus A320 mit 180 Sitzen stationieren.

Im Herbst wird Smartlynx dann für Involatus von verschiedenen deutschen Airports nach Gran Canaria, Fuerteventura und Teneriffa abheben. Nach aktuellem Stand sind die Abflughäfen für das Involtus-Programm Düsseldorf, Hannover, Hamburg und München.

Ein Sprecher teilte auf airliners.de-Anfrage mit, dass jetzt der richtige Zeitpunkt für diesen Schritt sei, um einerseits die Diversifikation in neue Märkte voranzutreiben und anderseits an der Neugestaltung des Marktes teilzuhaben. "Wir konzentrieren uns darauf den Sommer 2021 erfolgreich im Auftrag der Tui und Involatus zu fliegen", heißt es zu den weiteren Ambitionen. Man hoffe, mit weiteren Reiseveranstaltern das Geschäft in Deutschland ausbauen zu können.

Einen eigenen Vertrieb will man jedoch nicht aufbauen. Passagiere können über die Smartlynx-Website lediglich Zusatzleistungen dazu buchen, wie beispielsweise Sportgepäck. Auf Nachfrage teilte der Sprecher weiter mit, dass es deutschsprachiges Personal an Bord geben werde, sodass Ansagen und der Service in Deutsch durchgeführt würden.

Frachtflüge für DHL

Um den Wachstumskurs im deutschen Markt zu unterstreichen, setzt Smartlynx Airlines zusätzlich auf eine Kooperation mit dem Expressdienstleister DHL. Zwei A321-Frachter sind ab sofort für DHL Express ab Leipzig/Halle im Einsatz.

Smartlynx ist eine lettische Charter- und ACMI-Airline. In der Vergangenheit waren die Balten bereits für Easyjet und auch Condor im Wetlease im Einsatz. Die Airline betreibt aktuell 15 Airbus A320, sieben A321 wovon zwei umgebaute Frachter sind. Im Sommer will Smartlynx drei Airbus A330 Langstreckenflugzeuge in die Flotte nehmen.