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Eine Reisende zeigt an einem Flughafen ihr negatives Corona-Testergebnis auf ihrem Smartphone. © dpa / Eduardo Parra

Sita hat den offiziellen Start von "Health Protect" für die Luftfahrt bekannt gegeben. Die Software soll den Austausch von wichtigen Daten während der Corona-Pandemie vereinheitlichen. Dazu gehören etwa Ergebnisse von Antigen- und PCR-Tests auf Sars-Cov-2 oder auch eine bereits erfolgte Impfung.

Auf die Daten können sowohl Fluggesellschaften wie auch Behörden zugreifen. Zudem wird technisch eng mit Anbietern von "Travel Pass"-Apps zusammengearbeitet. Bisher werden die Daten nur teilweise digital verarbeitet. Als Folge muss ein Reisender etwa darauf achten, dass Testergebnisse in der richtigen Sprache vorliegen und den jeweiligen nationalen Regeln des Ziellandes entsprechen.

Für eine höhere Kompatibilität verspricht der Airline-Technologie-Provider auch eine Integration in verschiedene Gesundheitspasssysteme, wie etwa AOK-Pass, den "Travel-Pass" der Iata oder "Simplygo".

Bei der Sita-Lösung handelt sich um eine Kombination bestehender Module. Zum einen ist "Sita Health Eta" integriert. Das Modul ist für die Bestimmung der Reiseerlaubnis entwickelt worden. Das zweite Modul ist "App Protect". Damit kann bereits beim Check-in die Ankunft eines Passagiers verhindert werden. Diese Kombination soll auch teure Rückflüge vermeiden, wie die Sita explizit erwähnt.

Zuvor wurde das System bereits in Australien und in den Vereinigten Arabischen Emiraten mit den Behörden getestet. Details nannte das Unternehmen zum Test mit den Emiraten. Hier wurde die Integration mit der Mobil-App Simplygo geprüft. Testergebnisse wurden digital an die Reisenden übermittelt und gleichzeitig wussten sowohl das Check-in-Personal in Estland als auch die Grenzbehörden in den Emiraten von den Testergebnissen. Mit dem Flughafen Mailand-Malpensa soll in Kürze ein Test in Europa folgen.