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Sita-Tests für biometrische Gate-Kontrollen am Flughafen New York. © Sita

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In Abhängigkeit vom Zielland ist eine Reise insbesondere per Flugzeug durchaus eine Last. Fluggäste müssen zusätzliche Formulare ausfüllen, gegebenenfalls Test- und Impfzertifikate vorlegen oder auch zusätzliche Tests buchen.

Was die Fluggäste viel Zeit kostet, sorgt aber auch bei den Fluggesellschaften für zusätzlichen Aufwand. Das zeigt sich gerade jetzt um die Herbstferien herum. Allgemeiner Personalmangel kommt noch dazu. Für ihre Kunden will der IT-Dienstleister Sita, der mit nahezu allen Flughäfen und Airlines zusammenarbeitet, diese Auswirkungen möglichst minimieren.

Im Gespräch mit airliners.de erklärte Sitas Europa-Chef Sergio Colella, dass die Problematik für die Kunden der Sita vor allem über Automatismen gelöst werden soll. Die grundsätzliche Befürchtung: Sobald sich das Verkehrsniveau wieder auf Vor-Covid-Zeiten normalisiert, wäre mit Wartezeiten von vier bis fünf Stunden am Flughafen zu rechnen, so Colella.

Das sind Werte, die mit dem Beginn des Herbstferienreiseflugverkehrs durchaus schon erreicht worden sind. Vor allem mit dem Start der Herbstferien vor dem Wochenende des 11. Oktobers mit fünf Bundesländern, die dann in die Ferien gingen.

Deswegen sollen diverse Mechanismen in Zukunft implementiert werden, die genau so ein Chaos verhindern sollen. Ein wichtiger Faktor ist dabei der Dokumentencheck noch vor der Ankunft am Flughafen.

Eine Lösung, die Sita an ihre Kunden bringen will, ist eine elektronische Erlaubnis zum Reisen, wie sie Länder wie Kanada, die USA oder auch Australien schon länger eingeführt haben. Oftmals bekannt als ETA oder "Electronic Travel Authorization". Sita nennt das eigene Produkt Sita Health ETA.

In der Praxis heißt das, dass die Passagiere Impfzertifikat, Testnachweise und Reisehistorie oder Passenger-Locator-Formulare von zu Hause erst einmal hochladen, um einen Online-Check-in erfolgreich durchzuführen. Dann muss die Kundschaft nur noch das Gepäck abgeben, bevor es durch die Sicherheitskontrolle geht. Bei einigen Carriern existieren solche Lösungen auch schon, doch es sollen noch mehr werden.

Smartphones und Biometrie als Heilsbringer

Sita will die Gunst der Stunde aber auch nutzen, die Digitalisierung allgemein voranzubringen. Vor allem an die Smartphone-Nutzungen sollen sich Reisende stärker gewöhnen. Laut Sita investieren alle Kunden des Unternehmens derzeit in entsprechende Lösungen.

Das Smartphone soll für ein angenehmeres Reiseerlebnis sorgen. Eigenen Erhebungen der Sita zufolge sind Kunden, die sich selbst mit entsprechenden Werkzeugen versorgen, zufriedenere Kunden. Gleichzeitig sparen die Airlines durch höhere Effizienz Geld.

Zusätzlich versucht die Sita auch Biometrie weiter ins Spiel zu bringen und verweist auf Möglichkeiten, die es bei Flügen von und in die USA teilweise schon gibt. Der Reisepass muss dann nicht mehr vorgezeigt werden. Stattdessen erfassen Kameras die Fluggäste und ermöglichen so ein Boarding durch Gesichtserkennung. Sita geht sogar davon aus, dass entsprechende Systeme genutzt werden können, um die Abstände zwischen Passagieren in der Pandemie zu überwachen.

Was für Fluggesellschaften für Effizienzgewinne sorgen sollte, dürfte allerdings in einigen Ländern auf Widerstände stoßen. Dessen ist sich die Branche auch bewusst, wie das Star-Alliance-Biometriesystem zeigt. Passagiere können auswählen, welchen Fluggesellschaften und Flughäfen sie trauen und gezielt diese Daten teilen.

Ältere Fluggäste sollen nicht vergessen werden

Bei all dem technischen Fortschritt sollen aber auch andere Fluggäste nicht vergessen werden. Wer mit einem Smartphone beispielsweise nicht umgehen kann oder technisch allgemein überfordert ist, dem soll trotzdem weitergeholfen werden.

Colella geht davon aus, dass 70 bis 80 Prozent der Fluggäste die Automatismen nutzen. Für den Rest soll nach den Vorstellungen der Sita das Personal am Flughafen sich umso besser um die Bedürfnisse der restlichen Passagiere kümmern können.

Jeder soll zum Reisen berechtigt sein, so Colella. Er glaube zudem nicht an Flughäfen ohne Personal, das ist nicht das Ziel der Sita.

Die Sita geht davon aus, dass sich solche Lösungen im EU-Schengen-Raum schneller umsetzen lassen. Das geschieht in den nächsten Quartalen, was wohl in vielen Fällen rechtzeitig zum Sommerreiseverkehr wäre. International ist das durch unterschiedliche staatliche Regularien allerdings schwerer. Vor allem Quarantäneregeln seien ein Showstopper, so Colella.

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