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Sieben Corona-Tester an bayerischen Flughäfen mit Covid infiziert

Je drei Mitarbeiter, die in Nürnberg und München Corona-Tests bei Einreisenden durchführen, haben sich selbst infiziert. Eine Gefahr für die zwangsweise Getesten habe jedoch nie bestanden, beeilen sich die Verantwortlichen zu versichern.

Das Corona-Testzentrum am Flughafen München. © Flughafen München

Sieben der an den drei bayerischen Flughäfen eingesetzten Corona-Tester haben sich bisher selbst mit dem Virus infiziert. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) auf dpa-Anfrage mit. Je drei Mitglieder des Testpersonals der Firma Ecolog aus München und Nürnberg seien positiv auf das Virus getestet worden, genauso wie ein Mitarbeiter, der am Memminger Flughafen eingesetzt worden war.

Alle sieben seien aus dem Dienst genommen worden. Weil die Ecolog-Mitarbeiter während ihrer Arbeit ausreichend Schutzkleidung getragen hätten, habe auch keine Gefahr für die Getesteten bestanden, teilte das LGL weiter mit.

Die Mitarbeiter werden routinemäßig alle 72 Stunden auf das Coronavirus getestet. Ecolog habe die Frequenz inzwischen von sich aus auf 24 Stunden erhöht.

© stock.adobe.com, REUTERS / FABRIZIO BENSCH Lesen Sie auch: Pauschale weltweite Reisewarnung nur noch bis Ende September

Der Bayerische Rundfunk hatte zuvor berichtet, dass ein Mitarbeiter des Testzentrums am Flughafen Nürnberg positiv getestet worden sei und dass dessen Kollegen in dem Zentrum nach Bekanntwerden des Problems weitergearbeitet hätten.

Die von der Staatsregierung in München neu geschaffenen Testzentren sind seit geraumer Zeit ein politischer Zankapfel. Zehntausende Urlaubsheimkehrer hatten sich etwa in den Zentren an den Autobahnen auf das Virus testen lassen und hatten ihr Ergebnis erst mit erheblicher Verspätung oder gar nicht bekommen.

Von: dk, dpa

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