Rundschau Atlantikflüge für Greta und keine Mittel gegen Drohnen

Mit Papa nach New York und zurück, das wären zwei mal zwei Flüge über den großen Teich gewesen. Für Gretas Segeltörn werden es jetzt mindestens genauso viele. Derweil macht sich in Frankfurt Ratlosigkeit breit, wie man Drohnen beikommen könnte. Unsere Übersicht mit Kurzmeldungen und Presseschau.

Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg in Davos. Auf dem Schild steht "Schulstreik für das Klima". © dpa / Valentin Flauraud

Jeden Abend gibt es auf airliners.de die kompakte Rundschau mit den Randnotizen und dem Pressespiegel des Tages.

Das schreiben die Anderen

Greta Thunberg segelt aus Klimagründen über den Atlantik statt zu fliegen. Für die Rücküberführung der Yacht fliegt aber eine Crew von Europa in die USA und der Skipper selbst fliegt auch zurück. Insgesamt verursacht die Aktion deshalb mehr CO2-Ausstoß, als wenn Thunberg mit ihrem Vater geflogen wäre, schreibt die "Zeit".

Am Frankfurter Flughafen mangelt es an Möglichkeiten, gegen Drohnen vorzugehen. Die hessische Polizei sei zwar auf der Suche nach einem Abwehrsystem, bislang aber noch ohne Erfolg, schreibt die "Frankfurter Rundschau".

Flugbegleiter erfahren sexuelle Belästigung vor allem durch den eigenen Chef, zeigt eine Studie der UFO-Referentin Silvia Gaßner. Die Details erklärt die ehemalige Stewardess in einem Interview mit "Spiegel Online".

Nach der Insolvenz der Air Berlin im Herbst 2017 mussten sich die Angestellten neue Jobs suchen oder sich gänzlich neu orientieren. Einige Beispiele, unter anderen den Kapitän des letzten Fluges, stellt "RTL.de" vor.

Die kanadische Airline Sunwing plant ihren gesamten Winterflugplan, der bis Mai 2020 reicht, ohne die Boeing 737 Max. Dies sei notwendig, um den Kunden Planungssicherheit geben zu können, berichtet "Reuters".

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Die Randotizen des Tages

Am Flughafen Basel-Mulhouse verursacht herrenloses Gepäck viele Flugverspätungen, berichtet "SRF". Dagegen wolle der Airport nun mit einem Schalter vorgehen, an dem Passagiere Gepäck kurzfristig lagern können. Außerdem sollen mehr Lautsprecherdurchsagen helfen.

Ryanair hat sich mit Expedia im Streit um so genanntes Screen Scraping außergerichtlich geeinigt, berichtet die "Irish Times". Die Airline war gegen die Reiseplattform vorgegangen, weil Expedia Tickets direkt an seine Kunden verkauft hatte, denen Ryanair dann nicht mehr auf der eigenen Website Zusatzangebote verkaufen konnte.

Die britische Gewerkschaft Unite hat den für den 23. und 24. August angekündigten Streik von Bodenpersonal am Flughafen Heathrow vorerst abgesagt. Laut einer Mitteilung von Unite sollen die Mitglieder bis 2. September über ein verbessertes Angebot der Arbeitgeberseite abstimmen.

Von: dk, hr

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