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Späte Einigung mit Gewerkschaft SAS verschiebt Bilanzkonferenz

SAS hat sich mit seinem dänischen Kabinenpersonal auf Lohnkürzungen geeinigt. Aufgrund der späten Einigung muss die angeschlagene Airline nun die Veröffentlichung ihrer Jahreszahlen für 2009 verschieben.

SAS-Flugzeuge am Flughafen Stockholm-Arlanda © dpa

Die angeschlagene skandinavische Fluggesellschaft SAS hat mit seinem dänischen Kabinenpersonal eine Lohnkürzung um acht Prozent vereinbart. Das Unternehmen will dadurch jährlich 500 Millionen schwedische Kronen (51 Millionen Euro) sparen, erklärt die Gewerkschaft CAU am Freitag.

Damit hat die Airline in diesem und im vergangenen Jahr mit den Gewerkschaften in Dänemark, Schweden und Norwegen Einsparungen von insgesamt 2,1 Milliarden schwedischen Kronen vereinbart. Ziel des Unternehmens ist es, insgesamt 7,8 Milliarden Kronen einzusparen.

In Folge der späten Einigung mit der Gewerkschaft wird die Airline nun die Veröffentlichung ihrer Jahreszahlen für 2009 um zwei Tage auf den 15. März verschieben.

Die Airline hat zuletzt einen rigiden Sparkurs eingeschlagen, der nicht zuletzt auch Personalkürzungen auf allen Ebenen des Airlinesystems beinhaltet. Ziel der Umstrukturierungen ist eine generelle Verschlankung und Zentralisierung in der Verwaltung. Bei der Netzwerkplanung will sich die Airline im Europaverkehr auf den Kernmarkt konzentrieren. Töchter wie Spanair und Air Baltic wurden daher bereits abgestoßen.

SAS gehört zu 50 Prozent den drei Staaten Dänemark, Norwegen und Schweden. Die Fluggesellschaft machte im vergangenen Jahr einen Verlust von 2,95 Milliarden schwedischen Kronen, 2008 sogar von 6,36 Milliarden Kronen.

Von: dpa, mit airliners.de

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