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SAS befördert nur noch vier Prozent der üblichen Passagiere

Die skandinavische Fluggesellschaft SAS hat angesichts der Corona-Krise im vergangenen Monat fast 96 Prozent weniger Passagiere befördert als ein Jahr zuvor. Mit einer Normalisierung rechnet SAS nicht vor 2022.

SAS-Flugzeuge stehen am Flughafen von Oslo. © dpa / Ole Berg-Rusten/NTB Scanpix

SAS befördert derzeit nur noch 4,4 Prozent der üblichen PassagiereIm April reisten nur noch rund 94 000 Menschen im regulären Flugbetrieb mit SAS, wie die Airline am Freitag mitteilte. Das war ein Rückgang um 95,6 Prozent im Vergleich zum April 2019. Die Auslastung der Passagiermaschinen sank um fast 48 Prozentpunkte auf 26,6 Prozent, während SAS nur noch einen stark begrenzten Flugbetrieb in Norwegen und Schweden aufrechterhielt.

"Unsere Einschätzung ist, dass es bis 2022 dauern wird, ehe die Nachfrage das Niveau von vor Covid-19 erreicht", erklärte SAS-Chef Rickard Gustafson. Im Zuge der Krise hatte die Fluglinie bereits in der vergangenen Woche angekündigt, ihre Personalstärke um bis zu 5000 Stellen fast halbieren zu wollen. Von dem Schritt betroffen sein sollen rund 1900 Vollzeitkräfte in Schweden sowie 1700 in Dänemark und 1300 in Norwegen.

Von: dpa

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