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Ein Safran-Mitarbeiter an einem Flugzeugtriebwerk. © Safran Group / Cyril Abad / CAPA Pictures

Der französische Triebwerksbauer und Technologiekonzern Safran kämpft weiter mit der Luftfahrt-Flaute in der Corona-Pandemie. Die Umsätze brachen im ersten Quartal um mehr als ein Drittel auf 3,3 Milliarden Euro ein, wie das Unternehmen in Paris mitteilte.

Die Erwartungen der Analysten wurden leicht verfehlt. Dennoch sieht Konzernchef Olivier Andries erste Hoffnungsschimmer: So gab es im März Anzeichen einer Erholung im Flugverkehr in den USA und China, während dieser sich in Europa und dem restlichen Asien weiter schwach zeigte.

Erholung ab 2023

Für das laufende Jahr bekräftigte der Manager die Jahresprognose, die einen organischen Umsatzrückgang von zwei bis vier Prozent vorsieht. Darin nicht enthalten sind Währungsschwankungen sowie Zu- und Verkäufe.

Der Manager rechnet 2023 mit einer Erholung der Luftfahrt. 2024 könnte Safran dann auf Vorkrisenniveau zurückkehren, schätzt er. Der Aktie gab dies deutlich Auftrieb - am Nachmittag lag sie fast 4 Prozent im Plus und war damit Spitzenreiter im EuroStoxx 50.