Rundschau Ryanair verklagt Ex-Manager und Austrian will Inlandsflüge abschaffen

Ryanair reicht Klage gegen Ex-Manager Peter Bellew ein, der zu Easyjet wechseln will und Austrian-Chef von von Hoensbroech spricht sich gegen innerösterreichische Flügen aus. Unsere Übersicht mit Kurzmeldungen und Presseschau.

Peter Bellew © dpa - Bildfunk / Vincent Yu

Jeden Abend gibt es auf airliners.de die kompakte Rundschau mit den Randnotizen und dem Pressespiegel des Tages.

Die Randnotizen des Tages

Billigflieger Ryanair hat vor dem irischen High Court rechtliche Schritte gegen seinen COO Peter Bellew eingeleitet, der zu Easyjet wechseln will. Wie "Reuters" weiter berichtet, gelten für Ryanair-Manager laut CEO Micheal O'Leary weitreichende Klauseln gegen einen Wechsel zu Wettbewerbern.

Ryanair-Piloten in Irland drohen nun auch die mit Arbeitsniederlegungen. So hätten sich 94 Prozent der 180 direkt bei Ryanair angestellten Piloten für einen Streik ausgesprochen, sollte sich die Airline nicht bis Montag gesprächsbereit zeigen. Das teilte der irische Gewerkschaftsverband Forsa mit. Bereits am Donnerstag hatten die britischen Ryanair-Piloten konkrete Streikdaten festgelegt.

Der Flughafen Paderborn-Lippstadt hat mitgeteilt, mit der bundesweit einheitlichen Zertifizierung für Barrierefreiheit "Reisen für Alle" ausgezeichnet worden zu sein. Der Airport erfüllt die Qualifikationskriterien für Rollstuhlfahrer und Menschen mit Geh- oder Sehbehinderung. So befinden sich alle Check-in-Schalter, Sicherheitskontrollen sowie Warteräume im Erdgeschoss des Fluggastgebäudes.

Boeing-CEO Dennis Muilenburg strebt trotz 737-Max-Krise und Handelsstreit Margen von rund 15 Prozent ("mid-teen margins") für sein Unternehmen an. Das sagte der Boeing-CEO auf einer Investorenkonferenz in New York.

Tschüss Germania

Die letzte geparkte Maschine der insolventen Germania verlässt den Flughafen Nürnberg.Foto: © Flughafen Nürnberg

Das schreiben die Anderen

Die österreichische Lufthansa-Tochter überlegt, die Inlandsrouten auf kurz oder lang zu streichen. So werde es in absehbarer Zeit keine Flüge mehr zwischen Wien und Salzburg geben, so der Austrian-Chef Alexis von Hoensbroech im ORF.

Die Nachnutzungspläne für den Flughafen Berlin-Tegel nehmen langsam Form an. 2021 sollen die 365 Millionen Euro teuren Umbauarbeiten auf dem 461 Hektar großen Gelände beginnen, unter anderem für die "Urban Tech Republic" und Wohnraum für über 10.000 Menschen, berichtet die "Berliner Morgenpost".

Sollte sich das Land Brandenburg mit seiner Forderung nach weniger Flügen am BERin den Morgenstunden durchsetzen, könnte dies gravierende Auswirkungen auf die Entwicklungschancen des Standortes haben, kommentiert Joachim Fahrun in der "Berliner Morgenpost".

Vor 50 Jahren beschloss die damalige bayrische Staatsregierung, den neuen Flughafen München als Ersatz für Riem im Erdinger Moos zu bauen. Über die Hindernisse und Erfolge des "Franz-Josef-Strauß-Airports, berichtet der "Münchner Merkur".

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Von: airliners.de

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