Ryanair reagiert auf anstehende Brexit-Verhandlungen

Ryanair will vorerst keine neuen Flugzeuge in Großbritannien stationieren. Damit reagiert die Billigfluggesellschaft auf die anstehenden Brexit-Verhandlungen. Zuvor hatte sie deshalb bereits die Wachstumsprognose nach unten korrigiert.

Michael O\'Leary, CEO Ryanair © dpa / Julien Warnand

Wegen der Unsicherheit über die Ergebnisse der anstehenden Brexit-Verhandlungen will die irische Fluggesellschaft Ryanair vorerst keine neuen Flugzeuge in Großbritannien stationieren. Das kündigte Ryanair-Chef Michael O'Leary jetzt bei einer Pressekonferenz im schottischen Glasgow an.

Britische Politiker verhielten sich wie "kopflose Hühner", die "keine Ahnung haben, wo sie landen werden", sagte O'Leary im Bezug auf die Vorbereitungen Verhandlungen zum Austritt Großbritanniens aus der EU in London.

Bis es einen Hinweis darauf gebe, wie ein Brexit aussehen könnte, werde Ryanair sehr gut überlegen, welche Kapazitäten nach Großbritannien verlegt würden, ließ der 55-Jährige wissen. Im kommenden Geschäftsjahr werde kein einziges der 50 neuen Flugzeuge in Großbritannien stationiert. Die Billigfluggesellschaft hatte bereits zuvor ihre Wachstumserwartungen infolge des Brexit-Votums nach unten korrigiert.

© dpa, Andy Rain Lesen Sie auch: Brexit-Folgen für den Luftverkehr

Von: dpa, gk

Lesen Sie jetzt

Lesen Sie mehr über

Fluggesellschaften Management Strategie Ryanair Brexit