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Luftverkehrsabgabe Ryanair: Aus für innerdeutsche Routen?

Der europäische Billigflieger Ryanair hat seine vier innerdeutschen Verbindungen auf den Prüfstand gestellt. Durch die Einführung der Luftverkehrsabgabe seien die Strecken nicht mehr rentabel zu betreiben, sagte eine Sprecherin.

Boeing 737 der Ryanair © AirTeamImages.com

Der Billigflieger Ryanair erwägt die Streichung aller vier innerdeutscher Verbindungen. Das berichtete der „Trierer Volksfreund“ am Mittwoch auf seiner Website. Aufgrund der geplanten Luftverkehrsabgabe seien die Strecken nicht mehr rentabel zu betreiben. „In Kürze wird etwas passieren“, sagte Henrike Schmidt, Sales & Marketingmanager bei Ryanair.

Ryanair unterhält derzeit vier innerdeutsche Verbindungen: von Hahn nach Berlin-Schönefeld, von Bremen nach Berlin-Schönefeld und Memmingen sowie von Weeze nach Berlin-Schönefeld.

Der Flughafen Hahn hat bereits den weiteren Ausbau gestoppt, nachdem Ryanair bereits im September die mögliche Stilllegung von Strecken im Zuge der Luftverkehrsabgabe andeutete. Derzeit hat der Billigflieger dort elf Maschinen stationiert, die vor allem Ziele in Südeuropa sowie Irland anfliegen

Die Bundesregierung hatte in Zusammenhang mit ihrem Sparpaket eine Luftverkehrsabgabe pro Ticket beschlossen und damit Proteste in der Luftfahrtbranche ausgelöst. Innerdeutsch beläuft sich die Abgabe auf acht Euro pro Strecke. Sie gilt schon jetzt bei Buchungen für Abflüge vom 1. Januar 2011 an.  

Von: airliners.de

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