Rundschau Flybe wird zu "Virgin Connect" und viele Kandidaten für Lufthansas Airline-Shopping

Virgin Atlantic bastelt sich mit Partnern einen eigenen Zubringer in Europa. Derweil hat die Lufthansa mal wieder die Qual der Wahl, ob man angeschlagene Wettbewerber übernehmen soll. Unsere Rundschau mit den Kurzmeldungen des Tages.

Eine Dash-8 der Flybe am Flughafen Düsseldorf. © AirTeamImages.com / Europix

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Notizen und Lesetipps

Die britische Regionalfluggesellschaft Flybe wird in Virgin Connect umbenannt. Flybe war zuvor vom Konsortium Connect Airways übernommen worden, an dem die Langstrecken-Airline Virgin Atlantic 30 Prozent hält, berichtet "ATW Online". Auch der Markenauftritt solle an Virgin angepasst werden.

Condor, Norwegian und Alitalia könnten alle drei interessante Kandidaten für eine Beteiligung durch die Lufthansa sein. Welche Pros und Kontras beim Kranich jeweils bedacht werden sollten, analysiert die "Wirtschaftswoche".

Der staatliche Überbrückungskredit, mit dem Condor den Winter finanziell überstehen soll, ist "ein Unding". So sieht es zumindest Caspar Busse in einem Kommentar für die "SZ". So würden beispielsweise die Bemühungen des Klimapakts konterkariert, da Condor eine teilweise veraltete Flotte habe. Außerdem gebe es Überkapazitäten im Luftverkehr und das Überleben der Airline sei keinesfalls gesichert.

Am 1. April 2020 soll die Erhöhung der Luftverkehrsteuer in Kraft treten. Für Buchungen vor dem Stichtag muss die Steuern nicht bezahlt werden, auch wenn der Flug erst danach geht, stellte der Deutsche Reiseverband klar.

Ab sofort verkehrt zwischen Lugano und Flughafen Zürich der Swiss-"Flugzug", teilte die Airline mit. Auf der Strecke erhalten ausgewählte Zugverbindungen eine Swiss-Flugnummer, die Reise mit diesen Zügen ist dann im Flugticket inbegriffen. 14 Verbindungen werden pro Richtung und Tag angeboten. Vor ihrer Insolvenz Ende September hatte Adria die Strecke im Wet Lease für Swiss bedient.

Bombardier hat nach eigenen Angaben mit der Global 7500 einen Nonstop-Rekord gebrochen. Auf der Strecke von Sydney nach Detroit sei mit 8225 Meilen (15.233 Kilometern) die längste Distanz geflogen worden, die je ein als Business Jet entworfenes Flugzeug zurückgelegt habe, so der Hersteller. Foto: © Bombardier

Airbus-Chef Guillaume Faury fordert mehr politischen Willen, umweltfreundlichere Technik beim Fliegen zu fördern. Durch die hohen Steuern und Abgaben könne die Branche weniger Geld in effizientere Flugzeuge und die Forschung stecken, so der Manager gegenüber der "Wirtschaftswoche".

Airline Assistance Switzerland (AAS) wird zweiter Gepäckabfertiger am Flughafen Wien, teilt der Airport mit. Die AAS soll ab 1. Januar 2020 den Auftrag vom bisherigen Dienstleister Celebi übernehmen, der bislang etwa 17 Prozent des Flugaufkommens abfertigt.

Wegen einer Sicherheitsüberprüfung eines Koffers waren Gepäckabgabe und -ausgabe am Flughafen Hamburg am Mittwochmittag eingeschränkt, teilt der Airport mit. Die Bundespolizei hätte die Gepäckförderanlage von 10:15 Uhr bis 14:00 Uhr gesperrt. Der Passagierverkehr sei von der Maßnahme nicht betroffen gewesen, allerdings hätten hunderte Gepäckstücke temporär nicht transportiert werden können. Diese würden nun nachgeliefert.

Ukraine International Airlines hat den schweizerischen MRO-Provider SR Technics mit der Triebwerkswartung für seine Boeing 737-NG-Flotte beauftragt. Wie SR Technics mitteilt, läuft der Exklusivvertrag über sieben Jahre. Erste Arbeiten hätten im August in Zürich begonnen.

Von: airliners.de

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