Rundschau O'Learys Ende als Ryanair-CEO und hitzefrei in Tegel

Michael O'Leary, Pionier im Low-Cost-Segment, ist von nun an nicht mehr Geschäftsführer bei Ryanair. Derweil durfte das Terminal C in Berlin-Tegel wegen der Hitze kurz durchatmen. Unsere Übersicht mit den Kurzmeldungen und der Presseschau des Tages.

Michael O'Leary hat seinen Posten als CEO von Ryanair abgegeben. © dpa / Patrick Seeger

Jeden Abend gibt es auf airliners.de die kompakte Rundschau mit den Randnotizen und dem Pressespiegel des Tages.

Das schreiben die Anderen

Eddie Wilson ist seit dem 1. September neuer CEO von Ryanair, das geht aus einem Mitarbeiterbrief von Michael O'Leary> hervor, aus dem britische Medien zitieren. Wilson ist seit 22 Jahren für die Airline tätig und gilt als enger Vertrauter von Michel O'Leary. O'Leary wird Chef der Ryanair Group, schreibt die "Sun".

Das deutsche Startup Volocopter hat am Flughafen von Helsinki die Integration ihres Flugtaxis in Air-Traffic-Management-Systeme getestet. Für die ersten Testflüge unter Realbedingungen an einem Verkehrsflughafen wurde der Volocopter "X allerdings von einem Piloten gesteuert, berichten "TechCrunch", der "SWR" und "TheVerge".

Die Planungen für die weitere Expansion des neuen Flughafens von Dubai sind vorerst gestoppt worden. Am "Dubai World Central"-Airport sollen unrsprünglichen Planungen zufolge bis zu 260 Millionen Passagiere abgefertigt werden. Im vergangenen Jahr waren es rund 900.000, berichtet die "Gulf Times". Foto: © dubaiairports.ae

Im Zuge der europäischen Airline-Konsolidierung benötigt SAS höchstwahrscheinlich einen Investor und schielt dabei auf die Lufthansa Group. Diese hat allerdings mit der Eurowings-Sanierung und der Integration von Brussels eugentliuch genug eigene Baustellen, schreibt Jens Flottau in der "Süddeutschen Zeitung".

Wenn auch Sie einen spannenden Lesetipp für unsere tägliche Presseschau haben, mailen Sie uns: feedback@airliners.de

Die Randnotizen des Tages

Norwegian braucht mehr finanziellen Spielraum und bittet deshalb einige Gläubiger, die Laufzeit von Anleihen zu verlängern. Dazu plant die Airline die Rückzahlung zweier Anleihen im Gesamtwert von 380 Millionen US-Dollar um bis zu zwei Jahre nach hinten schieben. Ziel sei es, "einen erfolgreichen Betrieb und eine ausreichende Liquiditätsreserve zu gewährleisten". Als Pfand bietet sie Start- und Landerechte am Londoner Flughafen Gatwick an.

Die niederländische KLM hat zwei weitere Boeing 777-300ER bestellt. Das teilte der US-amerikanische Flugzeughersteller jetzt mit. KLM betreibt aktuell eine Triple-Seven-Flotte aus 15 Boeing 777-200ER sowie 14 Boeing 777-300ER.

Am Flughafen Zürich wird den Hotel- und Konferenzkomplex "The Circle" am 1. September 2020 eröffnen, teilte der Flughafen mit. Zudem Zeitpunkt eröffnet ein Grossteil der Brand Houses und Restaurants sowie das Hotel Hyatt Regency Zurich Airport.

Austrian Airlines hat eine neues Merchandise-Portal gelauncht. Laut Mitteilung finden Kunden alles von Flugzeugmodellen über Taschen im Retro-Design bis zu USB-Sticks. Bezahlt werden kann mit Meilen oder Euro. Die Airline bietet auch die Möglichkeit, den Einkauf direkt am Flughafen Wien abzuholen.

Passagiere warten im Airport Berlin-Tegel. Foto: © dpa, Paul Zinken

Wegen der großer Hitze ist am Flughafen Tegel am Sonntag ein Terminal für rund acht Stunden geschlossen worden. Die geplanten Abflüge im Terminal C3 wurden auf andere Terminals umgelegt, teilte der Airport mit. Gegen 19 Uhr wurde die Sperrung wieder aufgehoben.

Nachdem die Bezirksregierung den Planfeststellungsbeschluss für den ersten Bauabschnitt gefasst hat, werden vom 2. bis 16. September Zeichnungen und Erläuterungen zum Bau der neue U-Bahn-Linie U81 zum Düsseldorfer Flughafenöffentlich ausgelegt, berichtet die "Rheinische Post".

Das Unternehmen "Rheinjet" will ab 8. November eine Zugverbindung zwischen Stuttgart, München und Frankfurt anbieten. Die drei Städte sollen alle zwei Wochen freitags nacheinander angefahren werden, sagte Rheinjet-Geschäftsführer Martin Michael der Deutschen Presse-Agentur.

Am Sonntag waren wegen technischer Probleme zahlreiche Flüge auf mehreren Flughäfen in Frankreich verspätet. Nach Angaben der französischen Zivilluftfahrtbehörde betraf die Panne das Planungs- und Kontrollsystem, habe aber keine Auswirkungen auf die Flugsicherheit gehabt.

Von: airliners.de

Lesen Sie jetzt
Themen
Kurz & kompakt