Rundschau Landung im Maisfeld und ein Ryanair-Streik in Irland

Bei einer Notlandung eines A321 von Ural Airlines werden Erinnerungen and Sully und den Hudson River wach. Derweil droht Ryanair ein Arbeitskampf im Stammland. Unsere Übersicht mit Kurzmeldungen und Presseschau.

Der notgelandete Airbus A321 von Ural Airlines, aufgenommen von einer Drohne © dpa

Jeden Abend gibt es auf airliners.de die kompakte Rundschau mit den Randnotizen und dem Pressespiegel des Tages.

Das schreiben die Anderen

In einem Flugzeug von Ural Airlines, das von Moskau in die Ukraine fliegen wollte, fielen kurz nach dem Start beide Triebwerke aus. Bei der Landung gelang der Crew eine Meisterleistung, schreibt "Welt Online".

Airbus baut seine Flugzeuge in 16 Werken in ganz Europa. Die Flügel kommen werden in Gr0ßbritannien gefertigt. Darüber wie sich der Flugzeugbauer auf den Brexit vorbereitet, berichtet Dietrich Lehmann vom "Inforadio".

Die Swissport Group hat eine Umschuldung mit Gesamtbetrag von 1,5 Milliarden Euro abgeschlossen. Damit verschafft sich das Unternehmen neue finanzielle Optionen. Allerdings würden die vereinbarten hohen Zinsen ein erhebliches Risiko für die Kapitalgeber darstellen, schreibt die "Neue Zürcher Zeitung".

Die Nachfolger der insolventen Air Berlin beziehungsweise die Flugzeuge der ehemals zweigrößten deutschen Airline sorgen auch zwei Jahre nach der Pleite für Überkapazitäten am europäischen Himmel. Air Berlin fliegt quasi als Zombie weiter, schreibt das "Handelsblatt".

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Die Randnotizen des Tages

Die irischen Ryanair-Piloten wollen in der kommenden Woche für 48 Stunden die Arbeit niederlegen. Die Gewerkschaft Forsa kündigte Streiks für den 22. und 23. August an. Die Piloten fordern demnach mehr Gehalt sowie bessere Arbeitsbedingungen. Zuvor hatten bereits die Ryanair-Piloten in Großbritannien mehrtägige Streiks angekündigt.

Als Reaktion auf eine Rückrufaktion von Apple bezüglich bestimmter Mac-Book-Modelle wegen fehlerhafter Akkus untersagen mehrere Fluggesellschaften gegenwärtig die Mitnahme der 15-Zöller mit Baujahren zwischen 2015 und 2017. Das Verbot gilt unter anderem bei den TUI Group Airlines und den Thomas Cook Airlines.

Der Flughafen Zürich hat im Juli über 3,1 Millionen Fluggäste begrüßt. Dies sind laut Mitteilung 0,6 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Die Zahl der Flugbewegungen war mit rund 25.700 Starts und Landungen nahezu identisch (Plus 0,4 Prozent). Das Frachtaufkommen lag bei circa 37.700 Tonnen (Minis 9,5 Prozent).

Von: airliners.de

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