Rundschau

Hospiz Etihad und die Vision von der Mobilitätsplattform

18.04.2019 - 18:00 0 Kommentare

Air Berlin, Alitalia, Jet Airways - eine Beteiligung von Etihad hat das Ende der Airlines nicht abwenden können. Und in Bern will man lieber eine "Mobilitätsplattform" als eine längere Landebahn. Unsere tägliche Übersicht aller Kurzmeldungen sowie der Presseschau.

Die Airlines in der Etihad-Airways-Equity-Alliance. - © © Etihad Airways - Montage: airliners.de

Die Airlines in der Etihad-Airways-Equity-Alliance. © Etihad Airways /Montage: airliners.de

Immer abends gibt es auf airliners.de die kompakte Rundschau mit den Randnotizen und dem Pressespiegel des Tages.

Das schreiben die Anderen

Etihad hatte kein geschicktes Händchen bei der Auswahl ihrer Beteiligungen, blickt das "Handelsblatt" zurück. Mit Jet Airways ist nun nach Air Berlin und Alitalia die dritte große Airline aus der "Equity Alliance" des Golf-Carriers gescheitert.

Wenn ein Flughafen Reiseberichte von Leuten aus der Umgebung veröffentlicht, sollte er auf echte Menschen zurückgreifen. Diese Erfahrung hat man gerade in Bremen gemacht. Das "Buten un Binnen"-Regionalmagazin entlarvt den Schummel um "Rainer aus Oyten" oder "Stephanie aus der Bremer Neustadt" auf recht humorvolle Weise.

Der Flughafen Stuttgart wächst kräftig. Der grüne Verkehrsminister in Baden-Württemberg muss sich deswegen bei Umweltschützern rechtfertigen. Er könne das Wachstum nicht verhindern, sagte Winfried Hermann der "Stuttgarter Zeitung".

Zur Germania-Jobbörse in der Arbeitsagentur Berlin-Nord herrschte am Mittwoch großer Andrang. Etliche Unternehmen aus der Branche präsentierten sich. Eine Reportage der brandenburger "Moz" zeigt aber: Nicht jeder möchte zurück in die Luftfahrt.

Ex-Airbus-Chef Thomas Enders hat einen Gastartikel im "Handelsblatt" veröffentlicht. Um im globalen Wettbewerb zu bestehen, müssten in der EU Politik und Wirtschaft an einem Strang ziehen. Denn was passiert, wenn US-Milliardäre oder chinesische Tech-Giganten in die Luftfahrt einsteigen?

Dennis Muilenburg hat bei Boeing sowohl den Chefposten im Vorstand als auch im Aufsichtsrat. Nach dem 737-Max-Debakel wird in den USA nun eine Auftrennung dieser Personalunion gefordert, schreibt die "Wirtschaftswoche"

Wenn auch Sie einen spannenden Lesetipp für unsere tägliche Presseschau haben, mailen Sie uns: feedback@airliners.de

Die Kurzmeldungen des Tages

Nach dem Aus von Skywork ist der Berner Flughafen auf der Suche nach einer Drehkreuz-Verbindung. Das teilte der Flughafen mit. Ideen, die Bahn zu verlängern und Billigflieger anzulocken, sei verworfen worden. Vielmehr solle der Flughafen zur "Mobilitätsplattform" werden.

Gebäude am Airport Bern. Foto: © Flughafen Bern

Ryanair ist seit zwanzig Jahren am Flughafen Hahn aktiv. Rund 46,5 Millionen Passagiere sind seitdem mit der irischen Fluggesellschaft auf dem Flughafen gestartet oder gelandet, teilte der Billigflieger mit. Am Hahn betreibt Ryanair einen Wartungsstandort und bildet Besatzungen aus.

Der Flughafen Stuttgart hat im März 4,4 Prozent mehr Passagiere abgefertigt als im Vorjahresmonat. Somit begrüßte der Airport rund 890.000 Passagiere, teilte eine Airport-Sprecherin mit. Die Zahl der Flugbewegungen nahm ebenfalls zu - um knapp zwei Prozent auf rund 10.700 Starts und Landungen. Das Frachtaufkommen lag bei 2213 Tonnen (-11,4 Prozent).

Der Flughafen Dresden konnte auch im März die Germania-Lücken noch nicht ganz schließen. Rund 115.000 Fluggäste wurden gezählt, teilte der Flughafen gegenüber der Leipziger Volkszeitung mit. Das sind rund 14,7 Prozent weniger als im Vorjahresmonat.

Seit 18 Jahren streiten sich in der Schweiz Hauseigentümer mit dem Flughafen Zürich um Lärmentschädigungen. Jetzt hat das Bundesgericht den Klägern aus dem "entfernteren Anflugbereich" des Flughafens letztinstanzlich eine Entschädigung zugesprochen.

Die Schweizer Germania hat mit massiven operationellen Problemen zu kämpfen, nachdem die Airline einen geleasten Airbus A321 zurückgeben musste. Nun erwartet Germania Flug einen weiteren A319, sagte Airline-Chef Urs Pelizzoni im Aerotelegraph.

Von: dh, dk, br
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