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Kabinenpersonal von Ryanair. © Ryanair

Immer abends gibt es auf airliners.de die kompakte Rundschau mit den Randnotizen und dem Pressespiegel des Tages.

Die Kurzmeldungen des Tages

Am Mittwoch (15. August) nimmt Verdi in Dublin offiziell Tarifverhandlungen mit Ryanair für die Flugbegleiter auf. "Wir erwarten, dass Ryanair umgehend die hiesigen Sozialstandards anerkennt", so Gewerkschafterin Christine Behle. In Deutschland beschäftigt Ryanair laut Verdi 1000 Flugbegleiter.

Die Schlichtung für Ryanair und die irischen Piloten hat am Montagmorgen begonnen, teilt die Gewerkschaft Forsa mit. Schlichter ist Arbeitsexperte Kieran Mulvey. Die Gespräche sollen bis Mittwoch andauern, und beide Parteien haben für den Zeitraum Stillschweigen vereinbart. Ursprünglich war Dienstag als Beginn terminiert.

Der Chef der französischen Pilotengewerkschaft SNPL, Philippe Evain, droht laut der Agentur "Reuters" im Tarifkonflikt mit Air France/KLM weitere Arbeitskämpfe an: Sollte die künftige Konzernspitze die Verhandlungen nicht wieder aufnehmen, werde man 15 Streiktage ausrufen. Air France/KLM sucht seit Mai nach einem neuen Chef.

© Vereinigung Cockpit , Lesen Sie auch: Pilotengewerkschaft fordert einheitliche Streikregeln in Europa

Bei Lufthansa sind drei weitere SAS-Verbindungen buchbar. Wie aus Flugplandaten hervorgeht, werden die Flüge von Stockholm-Arlanda nach Kiruna, Ostersund und Umea nun auch unter LH-Code angeboten.

Die chinesische HNA Group verkauft die Hotel-Holding Radisson. Käuferin ist nach einem Bericht von "Reuters" die ebenfalls chinesische Jin Jiang International Holding. Die finanziell angeschlagene HNA, Mehrheitseignerin des Flughafens Hahn, hat bereits mehrere große Beteiligungen abgestoßen.

Mit Beginn dieser Woche testen 250 Mitarbeiter der Deutschen Bahn ihre neuen Uniformen, meldet die dpa. Die neue Dienstkleidung werde voraussichtlich von Ende 2019 an flächendeckend eingeführt. Insgesamt tragen rund 43.000 Mitarbeiter des Konzerns Uniform.

Die Deutsche Bahn wird Ende 2019 neue Uniformen einführen. Foto: © Deutsche Bahn

Das schreiben die Anderen

Ryanair ist nach jahrzehntelangem Wachstum ein etabliertes Unternehmen - und so muss sich die Airline auch verhalten, meint das "Handelsblatt": Der Billigflieger müsse einen Schritt auf ihre Mitarbeiter zugehen.

Der Streik der Ryanair-Piloten ist für die "Taz" ein deutliches Zeichen: Der gnadenlosen Konkurrenzkampf in der Luftfahrt werde auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen - und auf Kosten der Umwelt.

Am Hauptstadtflughafen BER werden frühestens 2020 Flugzeuge starten und landen. Nun mietet Volkswagen dort 8000 Stellplätze - um Neuwagen abzustellen, berichtet die "Welt". Und der Airport verdient wenigstens ein bisschen Geld.

In Seattle hat ein Flughafenangestellter eine leere Passagiermaschine gekapert und ist damit in die Luft gegangen. Kurz nach dem Start stürzte sie über der Meeresbucht Puget Sound ab, meldet der "Spiegel".

Flixbus macht Greyhound Konkurrenz: Der deutsche Fernbus-Primus ist jetzt auch in den USA unterwegs, bislang in 40 Städten, schreibt die "Wirtschaftswoche". Die Expansion soll in anderen Ländern außerhalb Europas weitergehen.

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