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Flugzeuge von British Airways stehen auf dem Flughafen Heathrow. © dpa / Steve Parsons

Die im Bereich der Netzwerkfluggesellschaften beiden großen europäischen Konkurrenten der Lufthansa Group, IAG und Air France-KLM setzen ebenso wie der Kranich auf Staatshilfen, um die Corona-Krise zu überstehen. Beide Konzerne gehen von einer langwierigen Erholungsphase für den Luftverkehr nach der Pandemie aus.

IAG stellt sich darauf ein, den Flugbetrieb frühestens im Juli wieder deutlich hochzufahren. Die Zahl der Fluggäste dürfte 2020 aber nur halb so hoch liegen wie üblich, hieß es. Zudem seien diese Pläne sehr unsicher und hingen davon ab, dass die Politik die Beschränkungen lockert.

IAG rechnet erst 2023 mit Niveau von 2019

Da man bei dem britisch-spanischen Unternehmen nicht davon ausgeht, dass die Passagiernachfrage vor dem Jahr 2023 wieder das Niveau von 2019 erreichen wird, seien weitere Umbauschritte und Kostensenkungen notwendig. So sollen die Konzern-Airlines 68 neue Flugzeuge erst später bei den Herstellern abnehmen. Zudem erwäge man wegen der Corona-Krise den Abbau von bis zu 12.000 Stellen, so IAG.

Zusätzlich sollen Staatshilfen in Spanien und Großbritannien fließen. Die spanischen Konzerntöchter Iberia und Vueling hätten in ihrem Land bereits entsprechende Hilfen beantragt, um ihr Überleben zu sichern. IAG rückt damit von früheren Plänen ab, die Krise ohne staatliche Gelder überstehen zu wollen. Konzernchef Willie Walsh hatte noch im März erklärt, er erwäge keinen Ruf nach staatlicher Unterstützung: "Regierungen dürfen erwarten, dass Fluggesellschaften sich selbst helfen, bevor sie beim Staat um Hilfe bitten", sagte Walsh. Über einen konkreten Hilfsantrag der wichtigsten Konzern-Airline British Airways ist noch nichts bekannt.

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© AirTeamImages.com, Jorge Chavez Lesen Sie auch: IAG-Fluggesellschaften müssen bis zu 12.000 Stellen abbauen

Seit Ende März haben die IAG-Gesellschaften British Airways, Iberia, Vueling und Level ihr Flugangebot wegen der Krise um 94 Prozent gekappt. Die meisten Flugzeuge stehen am Boden. Im ersten Quartal war die Zahl der Fluggäste bereits um fast ein Fünftel auf 19,9 Millionen abgesackt. Der Umsatz brach um mehr als 13 Prozent auf 4,6 Milliarden Euro ein.

Eine konkrete Gewinnprognose für 2020 traut sich die IAG-Führung wegen der hohen Unsicherheiten in der Krise weiterhin nicht zu. Konzernchef Willie Walsh, der wegen der Krise länger an Bord blieb als zunächst geplant, will seinen Posten nun am 24. September an seinen Nachfolger Luis Gallego übergeben.

Air France-KLM will Kapazitäten um mindestens 20 Prozent schrumpfen

Auch bei dem durch die Corona-Krise angeschlagenen Luftfahrtkonzern Air France-KLM hat man keine Hoffnung auf eine schnelle Erholung. Eine schrittweise Lockerung der weltweiten Reisebeschränkungen könnten ein langsames Hochfahren des Geschäfts im Sommer erlauben, teilte die Lufthansa-Konkurrentin mit. Allerdings dürfte das Flugangebot im zweiten Quartal rund 95 Prozent und im dritten Quartal rund 80 Prozent niedriger liegen als ein Jahr zuvor. Eine vollständige Erholung der Passagierzahlen von der Virus-Krise dürfte mehrere Jahre dauern, schätzt das Management und blickt nun noch vorsichtiger in die Zukunft.

Die Flotte soll jetzt so weit schrumpfen, dass die Flugkapazität im kommenden Jahr mindestens ein Fünftel unter dem Niveau des Jahres 2019 liegt. 2020 dürfte zudem vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) ein sehr hoher Verlust anfallen, hieß es. Im laufenden zweiten Quartal dürfte das operative Minus zudem deutlicher höher ausfallen als im ersten Jahresviertel.

© European Union , 2017, Lukasz Kobus Lesen Sie auch: Grünes Licht für Air-France-Milliardenhilfen

Das französisch-niederländische Unternehmen profitierte zumindest zum Jahresstart bis Ende Februar von einem leichten Anstieg der Durchschnittserlöse je Sitzplatzkilometer, bevor die Corona-Krise mit voller Wucht zuschlug. Im gesamten ersten Quartal ging die Zahl der Fluggäste im Vergleich zum Vorjahreszeitraum aber um ein Fünftel auf 18,1 Millionen zurück. Der Umsatz fiel um mehr als 15 Prozent auf rund 5 Milliarden Euro.Unter dem Strich verbuchte der Konzern ein Minus von 1,8 Milliarden Euro.

Politik: "Air France soll grünste Airline der Welt werden"

Erst am Montag hatte die EU-Kommission eine Milliarden-Finanzspritze Frankreichs an Air France genehmigt. So darf der Staat in Form von Kreditgarantien und eines Kredits im Volumen von insgesamt 7 Milliarden Euro helfen als Anteilseigner helfen. Der französische Staat ist mit 14,3 Prozent an der Gruppe Air France/KLM beteiligt. Auch die Niederlande wollen zwei bis vier Milliarden Euro an KLM freigeben.

Allerdings muss sich der Konzern nun auf staatliche Einmischung einstellen. Der französische Finanzminister Bruno Le Maire hat angekündigt, dass Air France keine Kurzstreckenflüge mehr durchführen werde und die grünste Airline der Welt werden soll.

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