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UltraFan-Triebwerk von Rolls-Royce © Rolls-Royce
Luftbildaufnahme der Baustelle für das neue Rolls-Royce-Getriebetestzentrum im brandenburgischen Dahlewitz. © Rolls-Royce
Illustration des künftigen Getriebe-Prüfzentrums von Rolls-Royce am Standort Dahlewitz (Brandenburg) © Rolls-Royce
Rolls-Royce verfügt nun im brandenburgischen Dahlewitz über einen neuen Teststand für Großtriebwerke. © Rolls-Royce
Ein Trent-Triebwerk wird für einen Test vorbereitet. © Rolls-Royce
Blick auf das Werksgelände von Rolls-Royce im brandenburgischen Dahlewitz. © Rolls-Royce

Rolls-Royce und Liebherr-Aerospace haben die Gründung eines Joint Ventures vereinbart. Ziel ist die Kapazitätsentwicklung zur Produktion von Leistungsgetrieben für das neue "UltraFan"-Triebwerksdesign von Rolls-Royce, hieß es in einer Mitteilung der beiden Unternehmen.

Das Joint Venture mit Sitz in Friedrichshafen soll die Fertigungstechnologien für die Komponenten des Leistungsgetriebestrangs bereitstellen. Diese werden zunächst in Liebherr-Werken hergestellt. Mit steigendem Produktionsvolumen soll geprüft werden, wie eine eigenständige Produktionsinfrastruktur geschaffen werden kann. Rolls-Royce wird weiterhin die Designdefinition und -integration des Leistungsgetriebes sowie die Test-Aktivitäten leiten, hieß es weiter.

Das "UltraFan"-Triebwerksdesign soll ab 2025 einsatzbereit sein. Es bietet nach Unternehmensangaben im Vergleich zur ersten Generation der Trent-Triebwerke von Rolls-Royce einen um mindestens 25 Prozent verbesserten Treibstoffverbrauch.

© Rolls-Royce, Lesen Sie auch: Rolls-Royce gibt Ausblick auf künftige Triebwerksgeneration

Rolls-Royce hat darüber hinaus damit begonnen, ein neues Testzentrum für Leistungsgetriebe an seinem Standort in Dahlewitz südlich von Berlin zu bauen. Die Investition von über rund 80 Millionen Euro wird teilweise vom Land Brandenburg finanziert. Im März war der erste Spatenstich für das Projekt erfolgt. Erst Ende vergangenen Jahres hatte der Triebwerksbauer einen neuen Teststand eröffnet. Dort können jetzt auch Triebwerke getestet werden, die den Airbus A350-1000 antreiben sollen.