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Rolls Royce Triebwerk an einer Boeing 787 © AirTeamImages.com / Mibfiji

Triebwerksbauer Rolls-Royce wird wegen erneuter Corona-Lockdowns vorsichtiger. Fortschritte bei den Corona-Impfungen seien mittelfristig war positiv für den Flugverkehr, die aktuell erweiterten Beschränkungen verzögerten die Erholung bei Langstreckenflügen in den kommenden Monaten im Gegensatz zu früheren Erwartungen aber, teilte der Konzern mit.

Das werde die Kunden sowie die Luftfahrtindustrie insgesamt finanziell weiter unter Druck setzen und damit auch Auswirkungen auf den Geldfluss bei Rolls-Royce haben.

Der Konzern sieht sich gut gerüstet

Für 2021 rechnet der Vorstand mit einem Abfluss freier Barmittel (Free Cash Outflow) um die zwei Milliarden britische Pfund (2,25 Milliarden Euro). Dabei geht der Triebwerkshersteller vor allem von Belastungen in den ersten sechs Monaten aus. Der Konzern hofft weiterhin, in der zweiten Jahreshälfte einen Liquiditätszufluss erzielen zu können. Mit einer Liquidität von neun Milliarden Pfund Ende 2020 sieht sich Rolls-Royce trotz der kurzfristig schwierigeren Marktbedingungen zudem gut gerüstet.

Im vergangenen Jahr habe der Mittelabfluss im Rahmen der Prognose gelegen, hieß es weiter. Die Geschäfte im Dezember hätten sich über alle Bereiche hinweg weitgehend erwartungsgemäß entwickelt. Das Restrukturierungsprogramm komme voran. Die Einsparungen hätten im Jahr mehr als eine Milliarde Pfund erreicht. 7000 Stellen seien gestrichen worden, bis Ende 2022 sollen es mindestens 9000 werden.

Die konkreten Ergebnisse für 2020 will der Konzern am 11. März bekanntgeben.