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Roadjet will den Fernbus innerdeutsch attraktiver machen

Mit Roadjet steigt ein neuer Fernbusanbieter in den deutschen Markt ein. Statt auf billige Plätze setzt das Startup mit der Luftfahrtreferenz im Namen auf Komfort mit großzügigen Sitzen und viel Technik. Konkurrenten sind Flixbus, die Bahn und innerdeutsche Billigflüge.

Die 2-1-Sitzkonfiguration von Roadjet bietet viel Platz. © Roadjet

Mit Roadjet soll es ab dem 10. August im deutschen Fernverkehr einen neuen Anbieter geben.

Der Name Roadjet lässt schnell darauf schließen, dass das Fernbusunternehmen Analogien zum Flugverkehr sucht. Ein Konzept, dass die Österreichischen Bundesbahnen bereits erfolgreich mit dem Railjet eingeführt haben. Während der Railjet allerdings ein Hochgeschwindigkeitszug ist, ist der Roadjet formal nur ein normaler Fernbus, ohne besondere Zulassung für Schnellfahrten.

Stattdessen will Roadjet mit einem neuen Level an Komfort punkten, das zumindest hierzulande seinesgleichen sucht. Denn die Roadjet-Busse sind großzügig ausgestattet und müssen zumindest vom Platzangebot her den Businessjet-Vergleich nicht scheuen.

Im Gegensatz zu anderen Fernbussen ist der Komfort-Level ohnehin deutlich besser: Pro Reihe setzt Roadjet nur drei Sitze in einer 2-1-Konfiguration ein. Solch komfortabel ausgestattete Reisebusse sind bislang vor allem aus asiatischen Ländern wie China, Südkorea oder Japan bekannt.

Insgesamt bieten die Busse bei Roadjet somit nur 44 Sitze, der Platz für jeden einzelnen Passagier ist dementsprechend sehr großzügig. Andere Fernbusanbieter transportieren in einem vergleichbaren Doppeldecker mit knapp 80 Sitzen fast doppelt so viele Fahrgäste. Busreisen sind prinzipbedingt oft lange Fahrten, wo sich derartiger Komfort positiv bemerkbar macht.

Von: Andreas Sebayang

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