Riss im Zaun führt zu Verspätungen in Köln/Bonn

Ein gerissener Außenzaun hat am Flughafen Köln/Bonn den Betriebsablauf gestört. Am Samstagmorgen war die Beschädigung bei einer Routinekontrolle aufgefallen, es folgte eine umfangreiche Durchsuchung.

Eingerissener Außenzaun am Flughafen Köln/Bonn. © Bundespolizei

Ein kaputter Außenzaun hat am Wochenende zu Verspätungen bei Abflügen am Flughafen Köln/Bonn geführt. Das Loch sei am Samstagmorgen bei einer Routinekontrolle entdeckt worden, teilte der Flughafen mit.

Die Bundespolizei, der Zoll und die Flughafensicherheit durchsuchten daraufhin das Gelände. Dabei waren auch Polizeihunde und ein Hubschrauber im Einsatz. Aber die Suche nach möglichen Eindringlingen blieb allerdings ergebnislos.

Im Zuge der verstärkten Kontrollen seien alle ausgehenden Flüge vor dem Start besonders intensiv überprüft worden. Dadurch sei es zu Verspätungen bei den Abflügen gekommen, berichtete der Airport.

Laut einem Sprecher der Bundespolizei waren die Abflüge rund vier Stunden lang von der zusätzlichen Sicherheitsmaßnahme betroffen. Ankommende Flüge wurden regulär abgefertigt.

Nach Angaben eines Sprechers der Bundespolizei von Sonntag wechseln sich Polizei und Sicherheitsdienst bei den Kontrollfahrten ab. Bei einer dieser Fahrten sei das Loch entdeckt worden.

Ein Foto der Bundespolizei zeigt einen von oben eingerissenen Maschendrahtzaun, der behelfsmäßig geflickt und mit einem zusätzlichen Absperrgitter gesichert ist.

Von: dh mit dpa

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