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Reisende aus elf Drittstaaten können wieder nach Deutschland einreisen

Deutschland hat die Corona-Einreisebeschränkungen für elf Länder außerhalb der EU aufgehoben. Im Vergleich zu einer entsprechenden Empfehlung der EU fehlen somit vier Drittstaaten in der deutschen Neuregelung.

Ankunft am Flughafen während Corona. © dpa / Foto: Álex Zea/EUROPA PRESS

Deutschland gewährt Reisenden aus elf Drittstaaten wieder die unbeschränkte Einreise. Das gilt nach einem Kabinettsbeschluss vom heutigen Mittwoch für Reisende aus Australien, Georgien, Kanada, Montenegro, Neuseeland, Thailand, Tunesien und Uruguay, wie das Innenministerium mitteilte.

Für Japan, Südkorea und China gelten die Lockerungen der Mitte März in der Corona-Krise verhängten Beschränkungen unter Vorbehalt, wenn diese Länder auch Menschen aus Deutschland wieder die Einreise erlauben. "Solange die die Deutschen nicht einreisen lassen, können wir das umgekehrt auch nicht machen", sagte Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU).

Damit orientiert sich die Bundesregierung weitgehend an einem Beschluss der EU-Staaten vom Vortag. Demnach solle Menschen aus 14 Ländern wieder einreisen dürfen. Die entsprechende Liste der EU soll alle zwei Wochen überarbeitet werden. Algerien, Marokko, Ruanda und Serbien stehen zwar auf der EU-Liste, wurden aber von Deutschland nicht genannt.

© dpa, Ministerio De Transportes/EUROPA PRESS Lesen Sie auch: EU hebt Einreiseverbot für 14 Drittstaaten auf

Hinzu kommen erweiterte Einreise-Möglichkeiten für Menschen aus allen Staaten außerhalb der Europäischen Union, die einen wichtigen Reisegrund haben. Das können Deutsche oder Menschen mit Aufenthaltsrecht hierzulande sein, Saisonarbeiter in der Landwirtschaft, Seeleute oder Passagiere im Transitverkehr.

Entscheidend für die Lockerung der Einreise-Beschränkungen ist künftig vor allem die Zahl der Covid-19-Neuinfektionen der vergangenen 14 Tage. Zudem sollen unter anderem der Trend im gleichen Zeitraum sowie der Umgang des jeweiligen Staates mit der Pandemie eine Rolle spielen.

Eine Aufhebung der Reisewarnung für die genannten Länder durch das Auswärtige Amt sei nur noch ein formaler Akt, mit dem kurzfristig gerechnet werden könne, berichtet die Deutsche Presseagentur. Nicht auf der Liste der EU stehen beliebte Reiseländer der Deutschen wie die Türkei oder Ägypten.

Von: dh mit dpa

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