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Rebranding: Etihad und Darwin stellen Etihad Regional vor

Die arabische Etihad Airways will demnächst bei der schweizerischen Regionalfluggesellschaft Darwin einsteigen. Als erster Schritt wurde jetzt die Lackierung der Darwin-Flotte vorgestellt.

(v.l.n.r): Hasan A. Saleh Al Hammadi, SVP Executive Affairs von Etihad; Peter Baumgartner, CCO Etihad; S.E. Mohammed Atiq Al Rumaithi, Botschafter der VAE in der Schweiz; James Hogan, President und CEO Etihad; Maurizio Merlo, CEO Darwin Airline; Abdul Qader Hussein Ahmed, VP Government und International Affairs Etihad umringt von Stewardessen. © Etihad Airways
Darstellung einer Saab 2000 in der Etihad-Regional-Bemalung. © Etihad Airways

Aus Darwin Airline wird Etihad Regional. In Anwesenheit von James Hogan, Präsident und CEO von Etihad Airways, und Maurizio Merlo, CEO von Darwin Airline, wurde in Zürich nun das erste Flugzeug, eine 50-sitzige Saab 2000, im neuen Branding vorgestellt.

Hogan erläuterte, die Strategie hinter Etihad Regional bestehe darin, weltweit starke Partnerschaften mit Regionalfluggesellschaften zu schaffen. "Etihad Regional bietet einzigartige Möglichkeiten, wichtige regionale Streckennetze zu stärken und diese an das schnell wachsende globale Streckennetz von Etihad Airways anzubinden." Alle zehn Saab 2000 der Darwin sollen bis Ende Juni 2014 mit dem neuen Branding und einer neuen Innenausstattung versehen werden. Die in Lugano beheimatete, aber meist ab Genf operierende Darwin zieht demnächst nach Zürich um.

Vorbehaltlich der Regierungsgenehmigung wird Etihad einen Anteil von 33,3 Prozent an Darwin Airline erwerben. Dies wurde bereits im November auf der Dubai Air Show 2013 angekündigt. Darwin wird damit das siebte Mitglied der strategischen Beteiligungspartner und nach Air Berlin, Aer Lingus und Air Serbia der vierte Etihad-Partner in Europa.

Streckennetz-Ausbau

Etihad Regional steuert mit ihren zehn Turboprops derzeit 15 Ziele in Europa an. Bis Mitte 2014 soll sich diese Zahl mehr als verdoppeln. Als erstes neues Ziel kommt Stuttgart im Februar hinzu. Im April folgen Berlin, Düsseldorf, London City Airport, Poznan, Tirana, Toulouse, Wroclaw, Zagreb und Zürich. Einen Monat später werden Belgrad und Turin und im Juni Bordeaux, Graz, Linz, Lyon, Marseille, Nantes und Verona in das Etihad-Regional-Streckennetz aufgenommen. Um das Programm abfliegen zu können, erhält Etihad Regional weitere Flugzeuge, dann aber aus dem Hause ATR.

Im Juni eröffnet auch Etihad Flüge von Abu Dhabi nach Zürich und Rom. Somit kann der neue Regionalableger an sieben Airports die Feederrolle übernehmen: Amsterdam, Belgrade, Düssseldorf, Genf, Paris, Rom und Zürich.

Die Partnerschaft sieht zudem auch eine stufenweise Einführung von Code Sharing-Vereinbarungen vor. In der ersten Phase wird Etihad seinen Code EY auf 16 Strecken anbringen, die von Darwin Airline betrieben werden. Daneben übernimmt Darwin das Vielfliegerprogramm der Etihad, so dasss Passagiere auch auf den Darwin-Strecken Meilen sammeln oder einlösen können.

Von: airliners.de mit Etihad Airways

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