Qantas' New-York-Test und die 850.000 Luftfahrt-Jobs der Regierung

Qantas will die Strecke Sydney-New York mit großem Aufwand und unter ärztlicher Aufsicht testen. Derweil verkündet die Kanzlerin gigantische Jobzahlen. Unsere Übersicht mit Kurzmeldungen und Presseschau des Tages.

Eine Boeing 787 "Dreamliner" der Qantas. © AirTeamImages / Steve Flint

Jeden Abend gibt es auf airliners.de die kompakte Rundschau mit den Randnotizen und dem Pressespiegel des Tages.

Das schreiben die Anderen

Qantas will auf den Strecken New York/Sydney sowie London/Sydney im Herbst drei Probeflüge mit ihren Boeing 787-9 durchführen. Auf diesen Testflügen will Qantas Daten sammeln und die Auswirkungen derart ultra-langer Flugreisen auf das Bordpersonal sowie Passagiere erforschen, schreibt das "Manager Magazin".

Auf der ersten Nationalen Luftfahrtkonferenz argumentierte Bundeskanzlerin Angela Merkel damit, dass 850.000 Menschen beruflich von der Luftfahrt profitieren. Wie derlei Zahlen zu Stande kommen, analysiert der Faktencheck der "Tagesschau".

Plastik ist ein komfortables Material für Airlines, wird aber bei Passagieren immer unbeliebter. Einige Fluggesellschaften suchen nun nach Wegen, die Plastik- und Abfallflut an Bord von Flugzeugen zu verringern, berichtet die "FAZ".

Ähnlich wie Dubai World Central oder Beijing Daxing soll auch der neue Istanbul Airport der größte Flughafen der Welt werden. Auch wenn die Operations kürzlich begonnen haben, sind auf dem Weg an die Weltspitze noch ein paar Dinge abzuarbeiten, berichtet die "NZZ".

Der neue Flughafen von Istanbul. Foto: © IGA

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Die Randnotizen des Tages

Die Luftfahrtgesellschaft Walter hat das Operational Safety Audit der IATA bestanden und wir auf dieser Grundlage die Mitgliedschaft in dem internationalen Airline-Verband beantragen, teilt das Unternehmen mit. Beim Audit seien sämtliche operativen Abteilungen wie Flugbetrieb oder Wartung geprüft worden.

Brandenburgs CDU-Chef Ingo Senftleben will eine Baustopp am BER, falls der Eröffnungstermin im Oktober 2020 erneut verschoben würde. "Dann gilt es zu entscheiden, ob der Flughafen entkernt oder gar abgerissen werden muss, um ihn neu zu bauen und damit an den Start zu bringen", sagte er dem Sender "Hauptstadt.TV".

Die Stadt Lahr hat in einer Mitteilung Berichte zurückgewiesen, der örtliche Flughafen stehe zum Verkauf. Es habe aber Gespräche über Investitionen zur Ertüchtigung beispielsweise von Terminal und Tower gegeben. Die Stadt wolle den Flughafen weiterhin als Motor der wirtschaftlichen und touristischen Entwicklung nutzen.

Die Stadt Bern fordert, den Flughafen zum nationalen Kompetenzzentrum für ökologische Luftfahrt zu entwickeln, berichtet der "SRF". Stadtpräsident Alec von Graffenried wolle ansonsten keine neuen Hilfen aus Steuergeldern für den Flughafen unterstützen.

Von: airliners.de

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