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Ab Mai wieder im Liniendienst Qantas beendet A380-Reparatur

Qantas hat die Arbeiten an dem Ende 2010 durch Triebwerksexplosion beschädigten Airbus A380 beendet. Dabei knackte die Maschine gleich zwei Rekorde in der Geschichte der Passagierluftfahrt, wenn auch im negativen Sinne.

Bug des Airbus A380 © AirTeamImages.com
Detailansicht des explodierten Qantas-A380-Triebwerks © dpa / STR
Loch in Qantas A380-Tragfläche nach der Triebwerksexplosion © dpa / Ulf M Waschbusch

Die australische Fluggesellschaft Qantas hat die Reparatur des Airbus A380 VH-OQA abgeschlossen. Die Arbeiten an dem Großraumjet hätten 16 Monate gedauert und 150 Millionen Australische Dollar (rund 108 Millionen Euro) gekostet, sagte CEO Alan Joyce am Dienstag auf einer Veranstaltung der Oneworld-Allianz in Berlin gegenüber airliners.de

Damit war dies die teuerste Flugzeugreparatur in der Geschichte der Passagierluftfahrt. Negativrekord Nummer zwei: Der Vorfall war zugleich auch der größte Versicherungsschaden für ein Flugzeug, das nicht abgeschrieben wurde. Die Maschine mit dem Taufnamen “Nancy Bird Walton” war nach der Explosion eines Triebwerks im November 2010 in Singapur notgelandet.

Noch steht der Jet aber in Singapur. Da auch Singapore Airlines den Hangar für die Wartung ihrer A380 benötigt, kam es zu Belegungskonflikten, so dass sich die Arbeiten verzögerten. Ende April/Anfang Mai soll die Maschine nach Testflügen dann wieder in den regulären Liniendiensteinsatz bei Qantas zurückkehren.

Der Airbus A380 sei immer noch sehr populär bei den Kunden und werde hervorragend angenommen, ergänzte Joyce. Abgesehen von den speziellen Verzögerungen durch die Triebwerksexplosion wären die Probleme bei der A380-Flotte insgesamt kleiner als bei der Einführung der 747-400 vor fast 25 Jahren gewesen.

Von: airliners.de

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