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Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) sitzt während der ILA 2014 im Cockpit eines Airbus A400M. © dpa / Wolfgang Kumm
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Jour fixe auf airliners.de: Immer mittwochs präsentieren wir die wichtigsten Meldungen der Woche zu den Luftfahrt-Rahmenbedingungen Politik, Umwelt und Recht.

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Politik

Verbraucherschutzorganisationen sprechen von neuen Rekorden bei den Beschwerden zu Flugreisen. Nun will die EU-Kommission der Sache auf den Grund gehen und gibt den Airlines drei Wochen Zeit, Informationen bereitzustellen. Weiterlesen

Die Amtsgerichte haben sich auch 2020 mit rund 90.000 Klagen von Reisenden gegen Airlines beschäftigt. Der coronabedingt niedrige Flugverkehr hat für keine Entspannung gesorgt. Juristen glauben nicht an einen schnellen Rückgang der Verfahren. Weiterlesen

Die Bundesregierung plant, das Beförderungsverbot für Einreisende aus sogenannten Virusvarianten-Gebieten bis 17. März zu verlängern, berichtet die "FVW". Aktuell gilt das Beförderungsverbot, das derzeit auch Einreisen aus Tschechien und das österreichischen Bundeslandes Tirol umfasst, bis 3. März. Es gibt auch Ausnahmen.

Bei der anstehenden Bund-Länder-Runde sollen zwar Lockdown-Lockerungen beschlossen werden, die Reisewirtschaft gehört laut einem ersten Entwurf aber explizit nicht dazu. Von Reisen über Ostern soll weiter mit Schärfe abgeraten werden. Weiterlesen

Die EU-Staaten wollen zeitnah einen einheitlichen digitalen Impfpass einführen. Darauf haben sich die Staats- und Regierungschef auf einem digitalen EU-Gipfel geeinigt, berichtet die "Tagesschau". Das Zertifikat soll die Möglichkeit schaffen, Geimpften gegebenenfalls Vorteile zu gewähren. Hierüber gibt es jedoch noch keinen Konsens. Das heiße aber nicht, dass künftig nur reisen dürfe, wer einen Impfpass habe, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Der neue Flughafen von Doha kurz vor der Eröffnung. © AirTeamImages.com / BaoLuo

Die Ratifizierung des EU-Luftverkehrsabkommens mit Katar stockt. Eigentlich sollten damit die Frequenzbeschränkungen für Qatar Airways nach Deutschland fallen. Doch jetzt regt sich neuer Widerstand. Ein aktueller Überblick zu den komplexen Vorgängen rund um das ohnehin umstrittene Cata-Abkommen. Weiterlesen

Die Situation rund um die Verbreitung von Sars-Cov-2 bleibt sehr dynamisch. Sorgen bereiten weiter Varianten, die den Einsatz eines Impfstoffs bereits regional einschränken. Dazu kommt der weltweite Mangel an Sequenzierungskapazitäten, der für die Luftfahrt wichtig wäre. Ein Blick auf die aktuelle Lage in wichtigen Destinationen. Weiterlesen

BDL-Präsident Peter Gerber erneuert den Wunsch der Branche nach einer verbesserten Teststrategie statt pauschaler Quarantäne. Zudem fordert der BDL freies Reisen für negativ getestete sowie für geimpfte Menschen. Weiterlesen

Touristen in Thailand müssen ab sofort eine Tracking-App nutzen, berichtet "Reise vor 9". So soll die Nachverfolgung von Corona-Infektionen ermöglicht werden. Die Registrierung erfolgt anhand der Daten in der Einreisegenehmigung.

Regionalflughäfen nach Corona schließen oder offenhalten? Die Entscheidung für oder gegen Standorte läuft hierzulande vor allem über die Betrachtung von Flughäfen als Job-Motor. Das ist ein falscher Ansatz, sagen internationale Wirtschaftswissenschaftler. Dieser Gastbeitrag zeigt Alternativen zur gängigen Impact-Studie. Weiterlesen

Um Standorten langfristig eine Perspektive zu geben und die Infrastruktur möglichst effizient gestalten zu können, macht regelmäßig die Idee einer gezielten Verkehrsverteilung in Flughafensystemen die Runde. Doch die Hürden, als solches anerkannt zu werden, sind hoch. Weiterlesen

Das war die Woche die war: Auch wenn alles ruhig scheint - in der EU kann man sich immer auf den nächsten Sturm verlassen. Nur wird es ein weiterer Sturm im Wasserglas? Unser Kolumnist Andrew Charlton fordert Sie auf: Machen Sie sich ihr eigenes Bild. Weiterlesen

Recht

Im Streit um die gekündigten Condor-Zubringerflüge reagiert Lufthansa-Vorstandsmitglied Michael Niggemann mit Unverständnis auf die Kartellbeschwerden der Konkurrenz. Condor müsse den Beweis für die eigene Zukunftsfähigkeit antreten. Weiterlesen

Das Oberlandesgericht (OLG) im westfälischen Hamm verhandelt am 1. Juni in einem Berufungsverfahren über zusätzliche Schmerzensgeldforderungen von Hinterbliebenen des Germanwings-Absturzes von 2015. Weiterlesen

Umwelt

Unternehmen sehen sich derzeit verstärktem Druck von Investoren und Politik ausgesetzt, Zahlen zu den Emissionen auszuweisen, die durch die Nutzung ihrer Produkte entstehen. Als erster Flugzeugbauer folgt Airbus dem Ruf. Weiterlesen

Der Flughafen München will bis spätestens 2030 CO2-neutral arbeiten und investiert rund 150 Millionen Euro. Laut Airport-Meldung sind bereits über 280 Einzelmaßnahmen bereits verwirklicht worden. Die Maßnahmen reichen von Torluftschleier an den Hallentoren bis zum Ausbau der Elektromobilität. Einen CO2-freien Betrieb will der Airport 250 erreichen.