Rundschau Philipp-Gruppe baut für Boeing und das Versprechen des FAA-Chefs

Ein bayerischer Mittelständler kann sich über einen Auftrag für Boeings Langstreckenflieger freuen. Währenddessen verspricht der Chef der US-Luftfahrtbehöre, dass die 737 Max das sicherste Flugzeug überhaupt wird. Unsere Übersicht mit den Kurzmeldungen und der Presseschau des Tages.

Michael Hostetter, Vice President Boeing Defense, Space & Security, Germany, Rolf Philipp, CEO Aircraft Philipp Group, Michael Haidinger, President Boeing Deutschland (v.l.n.r.) © Boeing

Jeden Abend gibt es auf airliners.de die kompakte Rundschau mit den Randnotizen und dem Pressespiegel des Tages.

Die Randnotizen des Tages

Boeing beauftragt die Aircraft Philipp Group mit der Produktion von Flugzeugbauteilen. Wie der Zulieferer mitteilt, wird er unter anderem Komponenten für die 747, 767, 777 und 787 an Standorten in Karlsruhe und in Bayern fertigen.

Stephen Dickson, Chef der US-Luftfahrtbehörde FAA, will von Boeing in Sachen 737 Max überzeugt werden: "Ich kann Ihnen garantieren, dass der Flugzeugtyp nicht wieder abhebt, bis ich davon überzeugt bin, dass es die sicherste Sache da draußen ist", sagte er dem US-Sender CNBC. Diese Woche will die FAA Simulatortests durchführen.

© dpa, Ted S. Warren/AP Lesen Sie auch: Die 737-Max-Wiederzulassung ist eine Frage von Wahrscheinlichkeiten Hintergrund

Airbus appelliert an die USA, sich einer Verhandlungslösung für den seit mehr als 15 Jahren tobenden Subventionsstreit mit der EU nicht zu verschließen. "Wenn es zu den Zöllen kommt, wird die gesamte Industrie verlieren", sagte ein Sprecher. "Gewinnen wird niemand."

Im vergangenen Jahr flogen Regierungsmitarbeiter und -beamte mehr als 200.000 Mal zwischen der Hauptstadt und Köln/Bonn hin und her, berichtet "Spiegel Online" unter Berufung auf Zahlen der Regierungsantwort auf eine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion.

Die insolvente französische Fluggesellschaft Aigle Azur soll liquidiert werden. Das beschloss das Handelsgericht in Evry südlich von Paris am Montagabend. Mögliche Kaufinteressenten haben aber noch eine allerletzte Frist, ihre Angebote nachzubessern.

Die Deutsche Bahn prüft Optionen, wieder Nachtzüge in Deutschland zu betreiben, wie die "Wirtschaftswoche" berichtet. Dazu könnte es zu einer Kooperation mit österreichischen und schweizerischen Bahnen kommen.

Das Bodenpersonal der KLM in Amsterdam will am Mittwoch, den 18. September, von 13 bis 17 Uhr streiken, wie die Gewerkschaft FNV mitteilt. Es ist der dritte Streik in zwei Wochen. Die Gewerkschaft will in den stockenden Verhandlungen Lohnerhöhungen durchsetzen.

Verkehrszahlen

Der Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden verzeichnet für August im Vorjahresvergleich ein Passagierwachstum von neun Prozent auf 160.000 Reisende, wie der Airport auf Anfrage von airliners.de mitteilte. Die Flugbewegungen stiegen um 1,2 Prozent auf gut 3400. Die Luftfracht sank um 44 Prozent auf 93 Tonnen.

Der Flughafen Erfurt-Weimar hat im August knapp 18.000 Fluggäste begrüßt, teilte der Airport auf Anfrage von airliners.de mit. Dies sind laut Mitteilung etwa 43 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Die Zahl der Flugbewegungen ging um gut 14 Prozent auf 862 Starts und Landungen zurück. Bei der Fracht gab es ein Minus um gut 18 Prozent auf 255 Tonnen.

Das schreiben die Anderen

Tui prüft offenbar Möglichkeiten, seine Airline-Sparte Tuifly mit Condor zu vereinen, wenn diese demnächst vom Mutterkonzern Thomas Cook getrennt wird. Die Informationen mit Verweis auf Unternehmenskreise wollte bislang jedoch keine Seite kommentieren, berichtet das "Handelsblatt".

© Thomas Cook, Lesen Sie auch: Thomas Cook stellt Antrag auf Gläubigerschutz in den USA

Parken am Flughafen kann den Urlaub deutlich teurer machen, weil die Gebühren oft hoch sind. Wer sparen will, muss seine Reise besonders gut planen, schreibt "FAZ.net".

Der krisengeschüttelte Boeing-Konzern hat ein Gremium eingesetzt, dass die Sicherheitskultur untersuchen und Vorschläge zur Verbesserung unterbreiten soll. Noch vor der internen Vorstellung berichtet die "New York Times" über die Ergebnisse.

Airbus will laut CEO Guillaume Faury dieses Jahr etwa 880 bis 890 Flugzeuge ausliefern und diese Zahl auch 2020 und 2021 nicht weiter steigern, weil die Komplexität der Produktion durch neue Modelle zunehme. Über die Marktsituation und die Politik sprach Faury mit der "Welt".

Wenn auch Sie einen spannenden Lesetipp für unsere tägliche Presseschau haben, mailen Sie uns: feedback@airliners.de

Von: airliners.de

Lesen Sie jetzt
Themen
Kurz & kompakt