Rundschau Personal-News von der Lufthansa Group und Technik-News von Airbus

Eurowings-Geschäftsführer Wagner wechselt zu Airplus, Lufthansa-Personalchefin Volkens steht in der Kritik und Airbus erhält neue Easa-Zertifizierungen für A319 Neo und A350-1000. Unsere Rundschau.

Die A350-1000 ist das längste Flugzeug von Airbus. © AirTeamImages.com / Matthieu Douhaire

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Der Airbus A350-1000 hat eine Easa-Zulassung für bis zu 480, statt wie bisher 440, Passagiere erhalten, schreibt "flightglobal". Dafür sei ein Kabinen-Layout mit 10 Fluggästen pro Reihe sowie modifizierte Notrutschen an allen Türen notwendig.

Airbus hat am 29. November die Easa-Musterzulassung für die A319 Neo mit Pratt & Whitney PW1100G-Triebwerken erhalten, teilt der Flugzeugbauer mit. Die Variante mit CFM-Leap-Motoren war zuvor bereits zertifiziert worden. Nun seien sowohl A319 als auch A320 und A321 in den Neo-Versionen jeweils mit beiden Triebwerksvarianten zertifiziert.

Im Dauerstreit zwischen den Flugzeugbauern Airbus und Boeing hat das europäische Konsortium erneut einen Rückschlag erlitten. Die Welthandelsorganisation (WTO) wies einen Vorstoß der Europäischen Union zurück. Darin hatte die EU erklärt, durch 18 Änderungen den Vorwurf der unzulässigen Subventionen für Airbus vom Tisch geräumt zu haben. Durch die Zurückweisung des EU-Vorstoßes bleibt die jüngste WTO-Entscheidung, die den USA im Gegenzug für die Subventionsverstöße Strafzölle für EU-Importe im Wert von bis zu 7,5 Milliarden Dollar (6,9 Mrd Euro) erlaubt, in Kraft.

Personalien

Oliver Wagner wechselt zum Januar von Eurowings zur Lufthansa-Reisemanagement-Tochter Airplus, berichtet das "Handelsblatt". Wagner verantwortet als Mitglied der Geschäftsführung derzeit die kommerzielle Steuerung von Eurowings, sein Wechsel könne auf eine weitere grundlegende Umstrukturierung der Airline hindeuten, so das Blatt. Foto: © dpa, Marius Becker

Bettina Volkens wird ihren Posten als Personalchefin der Lufthansa wohl räumen müssen, schreibt das "Handelsblatt". Die Frage sei weniger ob, sondern eher wann und wie. Strategie und Kommunikation im Ufo-Konflikt seien dem restlichen Vorstand und dem Aufsichtsrat, der am Dienstag tagt, völlig unklar gewesen und hätten für Missmut gesorgt. Vorstandskollege Detlef Kayser habe die Verhandlungen bereits weitgehend übernommen.Foto: © dpa, Frank Rumpenhorst

Die Condor-Belegschaft muss nach Informationen des "Handelsblatt" mit Einschnitten bei Arbeitsbedingungen und Gehältern rechnen. Potenzielle Bieter würden deutlich bessere Zahlen verlangen. Die Gewerkschaften Vereinigung Cockpit, Ufo und Verdi hätten jedoch Kooperationsbereitschaft singalisiert, schließlich ginge es um die Rettung der Airline und der Arbeitsplätze.

Der internationale Airline-Verband Iata startet demnächst eine große Werbekampagne, um den Luftverkehr aus der klimapolitischen Schmuddelecke herauszubekommen, berichtet die "FAZ". Die Kampagne mit Namen "Fly aware" solle ein Millionen-Budget bekommen und die positiven Aspekte des Fliegens wie das Ermöglichen persönlicher Kontakte oder den wirtschaftlichen Austausch betonen.

Ab 2025 rechnet die Easa mit einem regulären Betrieb von Flugtaxis in Europa, in Asien könnte es hingegen bereits in ein bis zwei Jahren soweit sein. Über die vielen Herausforderungen für den kommerziellen Einsatz berichtet der "Kurier".

Von: airliners.de

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