Harter Preiskampf erwartet People's Viennaline hebt ab

Die schweizer Neugründug People's Viennaline hat den Flugbetrieb aufgenommen und verbindet nun in direkter Konkurrenz zu Austrian Airlines den Flughafen Altenrhein mit Wien. Mit InterSky ab Friedrichshafen gibt es sogar drei Fluglinien, die den Bodenseeraum an die österreichische Hauptstadt anbinden.

Illustration eines Embraer 170 in den Farben der People's Viennaline © People's Viennaline
Embraer 170 der People`s Viennaline © People's Viennaline
Eine Embraer 170 der People's Viennaline. © People's Viennaline

People`s Viennaline hat am Montag den Flugbetrieb ab Altenrhein aufgenommen. Bis zu dreimal täglich wird nun die österreichische Hauptstadt Wien mit einem Embraer 170 bedient. Die 76-sitzige Maschine ist von Finnair geleast und wurde in der vergangenen Woche ausgeliefert.

Mit der neuen Flugverbindung und Einstiegspreisen ab 120 Euro oneway tritt People`s Viennaline in direkte Konkurrenz zu Austrian Airlines. Zudem startet InterSky von Friedrichshafen nach Wien. Damit gibt es nun insgesamt drei Fluglinien, die den Bodensee-Raum mit Wien verbinden.

People’s Viennaline wurde im vergangenen Herbst von einer Tochtergesellschaft des Flughafens Altenrhein gegründet. Für Misstöne sorgte eine einseitige Kündigung eines Vertrags mit Austrian Airlines. Der Flughafen, der als "People's Business Airport" vermarktet wird, wollte damit offenbar den einzigen direkten Konkurrenten zu einem Codeshare bewegen. Die Austrian hatte zuvor erwogen, die Strecke einzustellen. Nun pocht die AUA allerdings auf Einhaltung des noch fünf Jahre laufenden Vertrags.

Austrian Airlines kündigte nun erneut an, dass die Strecke auf jeden Fall beibehalten wird - und das zu konkurrenzfähigen Preisen. Zudem würden die Passagiere vom Star-Alliance-Netzwerk am Hub Wien profitieren. Auch Intersky zeigt sich unbeeindruckt. Unternehmenssprecher Roger Hohl sagte gegenüber der österreichischen Nachrichtenagentur APA, dass die Nachfrage zwischen Friedrichshafen und Wien im 1. Quartal gegenüber dem Vorjahr sogar um 20 Prozent höher liege. Allgemein werde aber ein harter Preiskampf erwartet, der letztlich Wettbewerber aus dem Markt drängen werde.

Von: airliners.de

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