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PCR-Tests werden für Reisende knapp, Flughäfen sind aber vorbereitet

Tests auf Sars-Cov-2 für Reisende werden schwieriger, denn immer mehr Labore melden Überlast. Private Anbieter an Flughäfen haben ebenfalls leichte Schwierigkeiten, sichern aber weiterhin Tests zu. Bald sollen Antigen-Tests helfen.

Am Frankfurter Flughafen können sich Passagiere vor dem Abflug auf eine Infektion mit dem Virus testen lassen. © dpa / Boris Roessler

Die Laborkapazitäten in Deutschland werden knapp, wie der Verein Akkreditierte Labore in der Medizin (Alm) warnt. Zwar haben die Labore in der Woche vor dem 1. November fast 1,5 Millionen Tests durchgeführt; gleichzeitig konnten jedoch fast 100.000 Tests nicht bearbeitet werden.

Der Alm gibt eine durchschnittliche Auslastung der Labore von exakt 100 Prozent an und ist für rund 90 Prozent der Testkapazitäten in Deutschland verantwortlich. Manche Labore arbeiten dabei sogar weit über ihrer Kapazität. Die Hamburger Labore etwa liegen den Angaben nach etwa bei knapp 190 Prozent. Andere Bundesländer melden Auslastungen im Bereich von 120 bis 150 Prozent. Gleichzeitig stieg die Anzahl der positiven Tests deutlich auf 7,26 Prozent (PDF).

Für die Luftfahrtbranche sind das kurzfristig keine guten Zeichen, denn gemäß der nationalen Teststrategie haben Reiserückkehrer die niedrige "Priorität 5" beim Testen. Zwar sieht die Strategie auch Antigen-Tests als Ausweichmöglichkeit vor, die nicht so zeitintensiv sind wie PCR-Tests. Doch der Aufbau der Infrastruktur ist noch nicht abgeschlossen.

Von: Andreas Sebayang

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