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Logo des Frankfurter Flughafenbetreibers Fraport an einem Informationsschalter. dpa / Frank Rumpenhorst

Das Passagieraufkommen am Frankfurter Flughafen bleibt weiter gering. Im Vergleich zum April 2019, also bevor die Pandemie den Flugverkehr weltweit massiv beeinträchtigt hatte, sank die Zahl der Passagiere um fast 84 Prozent auf knapp 984.000, wie Flughafenbetreiber Fraport jetzt mitteilte.

Im Vergleich zum April 2020 zog die Zahl der Passagiere allerdings um 423 Prozent an. Der Vorjahresmonat war der erste, in dem Fraport die Corona-Folgen voll zu spüren bekommen hatte. Über die ersten vier Monate des laufenden Jahres gesehen ging die Zahl der Passagiere um 69 Prozent auf mehr als 3,4 Millionen zurück - im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2019 war dies sogar ein Rückgang um 83 Prozent.

Weiterhin stark entwickelt sich das Frachtgeschäft, für das im April 2021 der Monatshöchstwert von 201.661 Tonnen abgefertigter Ladung registriert wurde. Das waren 42,7 Prozent mehr als vor einem Jahr und 13,1 Prozent mehr als vor zwei Jahren.

An seinen internationalen Flughäfen registrierte Fraport erstmals seit Ausbruch der Corona-Krise wieder durchgehend hohe Zuwachsraten wegen der geringen Passagier-Vergleichszahlen aus dem April 2020. Sämtliche Fraport-Flughäfen von Südamerika über die Türkei bis nach China blieben aber unter dem Vorkrisen-Niveau.

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