Österreich verbietet Billigtickets und führt Kurzstreckenzuschlag ein

Im Kampf gegen Dumping-Preise im Luftverkehr will Österreich einen Mindestpreis für Flugtickets von rund 40 Euro einführen. Die geplante Regelung trifft vor allem die zahlreichen Billigflieger in Wien.

Flugzeuge von Lauda und Wizz Air stehen im Mai 2020 während der Corona-Krise am Flughafen Wien. © AirTeamImages.com / Chris Jilli

Die Österreichische Regierung aus ÖVP und Grünen will das Wiederhochfahren des Luftverkehrs nach Corona bremsen. Um die zum Teil weit überproportionalen Wachstumsraten der vergangenen Jahre nicht wieder aufflammen zu lassen, will Österreich nun eine Anti-Dumping-Regelung einführen.

Nach den Beschlüssen müssen in den Preisen für Flugtickets zudem künftig alle Gebühren, Steuern und Abgaben enthalten sein. Unterm Strich sollten keine Tickets unter 40 Euro mehr angeboten werden, so Umweltministerin Leonore Gewessler (Grüne). Das Gleiche gelte für bestimmte kurze Flugstrecken, die besser per Zug erreicht werden sollten.

Von: dk, dh mit AFP, dpa

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