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Heck einer Boeing 737 der SAS. © SAS

Norwegen hatte seit Gründung der Airline 1946 Anteile von fast 10 Prozent. Die Regierung habe schon vor längerer Zeit signalisiert, dass sie aussteigen wolle, erklärte das Ministerium. Die Aktien seien nur so lange gehalten worden, weil man größtmöglichen Gewinn machen wollte.

"SAS hat sich zuletzt positiv entwickelt. Wir haben gesehen, dass wir einen akzeptablen Preis kriegen können - und haben pro Aktie 11 Prozent mehr bekommen als 2016", sagte Wirtschaftsminister Torbjørn Røe Isaksen. Das sei der richtige Moment gewesen, auszusteigen.

Keine Auswirkungen für Arbeitsplätze

Der Verkauf an norwegische und ausländische Unternehmen werde voraussichtlich keine Auswirkungen auf Arbeitsplätze und Streckennetz haben, teilte das Ministerium mit. Der Staat habe sich auch zuvor nicht in das Angebot der Fluggesellschaft eingemischt. "Wir haben keinen Grund zu glauben, dass das durch den Verkauf beeinflusst wird", sagte der Minister.

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SAS wurde als Fluggesellschaft der drei skandinavischen Länder Dänemark, Schweden und Norwegen gegründet. Alle drei Staaten hielten zuletzt Anteile von etwa 10 bis 15 Prozent, Schweden und Dänemark mehr als Norwegen. In der Vergangenheit, zuletzt 2010, mussten die Länder immer wieder Geld zuschießen, um SAS in der Luft zu halten.