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Neue Runway in Aachen eingeweiht

Gefördert vom Land Nordrhein-Westfalen soll der Flugplatz Aachen-Merzbrück zum Testzentrum für neue Luftfahrt-Technologien werden. Den Anfang macht eine neue, längere Startbahn.

Die neue Aachener Startbahn im Bau, rechts im Bild. Links die alte, mittlerweile zurückgebaute Bahn. Luftsportverein Aachen e.V.

Die Zukunft des Fliegens kann auf dem kleinen Flugplatz Aachen-Merzbrück künftig noch besser erprobt werden als bisher. Dort weihte NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüste am Samstag eine neue, um rund 600 Meter auf 1160 Meter verlängerte Start- und Landebahn (7/25) ein. Die alte Bahn 08/26 wurde zuvor zurückgebaut

Das Land NRW hat den Ausbau mit vier Millionen Euro gefördert, damit innovative Luftfahrttechnologien wie das geräuscharme elektrische Fliegen erforscht und erprobt werden können. Bald sollen entsprechende Fortbewegungsmittel in NRW auch produziert und verwendet werden, sagte der Minister.

Konkret geht es dabei um das von der RWTH (Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen) und der Fachhochschule Aachen entwickelte elektrohybride Kleinflugzeug "Silent Air Taxi". Die Aachener Forscher wollen es bis 2024 in Betrieb nehmen. Das fünfsitzige Hybrid-Flugzeug koppelt nach Herstellerangaben Verbrennungs- und Elektromotoren. Elektrische Starts und Landungen ermöglichen einen besonders leisen und emissionsarmen Überflug. Das Flugzeug soll bis zu 1000 Kilometer bei einer Reisegeschwindigkeit von über 300 Stundenkilometern fliegen können.

Von: dk, dpa

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