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Neue Handgepäckregelung: Flaschen im Koffer verpacken und polstern

Bonn (dpa/gms) - Schon übliche «Hausmittel» können helfen, Zerbrechliches im Koffer ausreichend zu schützen. So übersteht eine Flasche den Flug in der Regel schon gut, wenn sie in zwei Stofftragetaschen gewickelt und sorgfältig zwischen die Kleidung gestopft wird, sagte Barbara Rauch vom Deutschen Speditions- und Logistikverband (DSLV) in Bonn dem dpa/gms-Themendienst. «Es sollte aber ein weiches Polster um die Flasche herum sein, das eine Erschütterung gut abfedert.»

Seit November dürfen Passagiere keine größeren Flaschen mit Flüssigkeiten mehr im Handgepäck transportieren. Mitbringsel wie Rotwein oder Olivenöl müssen im Koffer eingecheckt werden. Eine Flasche sollte im Koffer nicht obenauf und nicht an den Rand gepackt werden - je mehr Kleidung das zerbrechliche Gefäß von allen Seiten schützt, desto besser, sagt Rauch. Allerdings sollte das Gepäckstück robust sein. «Von einer Sporttasche würde ich abraten.»

Geht eine ungepolsterte Flasche Wein im Koffer kaputt, kommt die Versicherung für den Schaden in der Regel nicht auf. «Es wäre unserer Ansicht nach grob fahrlässig, die Flasche ohne Verpackung einfach zwischen die weißen Blusen zu stecken», sagt Christine Meinel von Elvia Reiseversicherungen in München. Einen entsprechenden Fall habe es aber in ihrem Unternehmen noch nie gegeben.

Wer sicher gehen und flüssige Mitbringsel mit an Bord nehmen will, kauft diese am besten am Flughafen. Flüssigkeiten aus dem Duty-Free- Shop, die nach der Sicherheitskontrolle gekauft wurden, können an europäischen Flughäfen in einer Plastiktüte versiegelt und im Handgepäck transportiert werden.

Von: dpa

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