Rundschau Neue Airline aus Island und Wizz Air darf A321-XLR bestellen

Ex-Wow-Air-Manager wollen mit neuer Airline noch 2019 starten und Wizz-Air-Aktionäre genehmigen Kauf von Airbus A321-XLR. Unsere Übersicht der Kurzmeldungen des Tages.

Animation der neuen isländischen Airline Play. © Play

Kurzmeldung

Zwei Ex-Wow-Air-Manger wollen noch in diesem Jahr mit der neugegründeten Fluggesellschaft "Play" starten. Laut das einem Bericht des isländischen Portals "Iceland Review" soll die neue Airline mit zwei geleasten Airbus A321 Island mit sechs europäischen Zielen verbinden.

Wizz Air wird 20 A321-XLR bei Hersteller Airbus kaufen. Das bestätigten die Aktionäre des Billigfliegers auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung. Laut Mitteilung kann die Airline mit den Jets künftig Strecken mit einer Flugdauer von sieben bis acht Stunden anbieten. Die ersten vier Maschinen sollen 2023 eingeflottet werden.

Der neue Verwaltungsratsvorsitzende von Boeing, David Calhoun, hat dem wegen der Abstürze von zwei 737-MAX-Maschinen unter Druck stehenden Konzernchef Dennis Muilenburg erneut das Vertrauen ausgesprochen. "Dennis hat nichts falsch gemacht", sagte der Verwaltungsratschef im Fernsehsender CNBC. Muilenburg genieße "bislang" das Vertrauen des Verwaltungsrats.

Im Tarifkonflikt der Lufthansa-Flugbegleiter zeichnet sich vorerst keine Wende ab. Ein am Vortag vorgebrachtes Gesprächsangebot der Lufthansa wird von der Gewerkschaft Ufo abgelehnt. Weiterlesen

© dpa, Frank Rumpenhorst Lesen Sie auch: Gespräch zwischen Spohr und Gewerkschaften soll Streik abwenden

Laut einer in Hamburg durchgeführten Studie sind mehr als zwei Drittel der Befragten der Meinung, ihr Verhalten ändern zu müssen, um klimafreundlich zu leben. So wollen knapp 60 Prozent der über 60-Jährigen auf Flugreisen verzichten. In der Altersgruppe der 18- bis 39-Jährigen lag der Wert lediglich bei 32 Prozent, berichtet das "Redaktionsnetzwerk Deutschland".

Nach dem Endes des Boeing-737-Max-Grounding wollen US-Airlines Passagieren ermöglichen bei Zweifeln auf andere Maschinentypen umzubuchen. Europäische Airlines gehen laut eines Berichts des "Handelsblatt" einen anderen Weg. Sie wollen mit Aufklärungskampagnen Passagiere von der Sicherheit der Maschine überzeugen.

Die Zahl tödlicher Luftfahrtunglücke ist laut einer Studie in den vergangenen Jahren zurückgegangen, dafür ist aber die Schadenssumme gestiegen. Trotz der Abstürze von zwei Maschinen vom Typ Boeing 737 MAX sei die zivile Luftfahrt so sicher wie nie zuvor, heißt es im Bericht "Aviation Risk 2020". 2017 wurden demnach keine Todesopfer bei Flugzeugunglücken registriert. 2018 sei trotz 556 Toten bei 15 Unfällen das drittbeste Jahr in der Luftfahrtgeschichte.

Die Fluggesellschaft Air France-KLM will nach den Turbulenzen der vergangenen Jahre wieder Kurs auf mehr Gewinn nehmen. In den kommenden fünf Jahren werde das Unternehmen seine Umsätze steigern, um die Gewinnspanne im operativen Geschäft deutlich zu erhöhen, sagte Konzernchef Benjamin Smith anlässlich des Investorentags des Unternehmens. Zudem solle die Konzerntochter Transavia zur führenden Billigfluglinie Frankreichs werden.

Verkehrszahlen

Die Ryanair Grouphat im Oktober fünf Prozent mehr Passagiere befördert als im Vorjahreszeitraum. Die Kernmarke Ryanair beförderte im vergangenen Monat 13,2 Millionen Passagiere, nach 12, 6 Millionen im Oktober 2018. Lauda steigerte sich von 0,5 auf 0,6 Millionen Gäste, was einem Plus von 20 Prozent entspricht.

Von: airliners.de

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