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Industrie & Technik Neuauflage 757/767, Technikchef für "D328NEU", Quartalsfrust

Das wöchentliche airliners.de-Luftfahrttechnik-Briefing. Dieses Mal unter anderem mit einem neuen Technikverantwortlichen für die Neuauflage der Dornier 328, den Gerüchten, dass eine solche auch für Boeings Klassiker 757 und 767 kommen könnte und ernüchternden Ergebnissen der Hersteller.

Boeing 757-200 von Delta © Delta

Jour fixe auf airliners.de: Immer samstags präsentieren wir die wichtigsten Meldungen der Woche aus den Bereichen Luftfahrtindustrie, MRO und Technik. Alle aktuellen Themen-Briefings finden Sie immer auf unserer Übersichtsseite.

Industrie

Der deutsche Flugzeughersteller DRA und die Schwesterfirma 328 Support Services haben Martin Nüsseler zum gemeinsamen Chief Technology Officer (CTO) ernannt. Laut Mitteilung ist Nüsseler nun für die Produktstrategie, die Technologie-Roadmap und für die Aufsicht der technischen Entwicklungsteams verantwortlich. Nüsseler kommt von Airbus. DRA plant aus die Dornier 328 zur "D328Neu" weiterzuentwickeln und in Leipzig zu bauen.

Boeing gibt Anleihen im Wert von 25 Milliarde US-Dollar aus und verzichtet auf Staatshilfen. Im Gegenzug ist nun der Weg frei für Massenentlassungen. Der Flugzeugbauer ist geschwächt in die Krise gestolpert. Weiterlesen

Airbus hat wegen der Corona-Pandemie im ersten Quartal einen Verlust von 481 Millionen Euro verbucht. Im Vorjahresquartal hatte unter dem Strich noch ein Gewinn von 40 Millionen Euro gestanden. Der Umsatz sank in der Krise um 15,2 Prozent auf 10,6 Milliarden Euro. Weiterlesen

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MTU rechnet wegen der Corona-Krise mit einem Nachfrageeinbruch bei Passagierjets, Antrieben und Ersatzteilen. Die negativen Folgen dürften sich ab dem zweiten Quartal in den Ergebnissen von MTU zeigen. Weiterlesen

Der US-Ersatzteilhändler AvAir hat mit Lufthansa Technik eine langfristige Vertriebsvereinbarung abgeschlossen und 9.000 Komponenten aus dem Überbestand an Umlaufteilen von Lufthansa Technik erworben, teilte die Lufthansa-Tochter mit.

Einer Befragung von Unternehmen im hanseatischen Ingenieurdienstleister- und Consulting-Verband HECAS zufolge brechen den Luftfahrt-Beratungsunternehmen in Folge der Corona-Auswirkungen die Projekte weg. Die Unternehmen rechnen mit einem Umsatzrückgang um 40 Prozent.

Produktion

Statt wie zuvor geplant ein neues "Middle of the Market"-Flugzeug zu entwickeln, erwägt Boeing nach den herben Verlusten durch die 737-Max-Groundings und die Corona-Pandemie eine Neuauflage der 757 und 767. Wie "Reuters" berichtet, könnten die rund 40 Jahre alten Plattformen gründlich überholt und mit neuen Triebwerken versehen werden.

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Airbus hat die Produktionspause im Bremer Werk bis zum 11. Mai verlängert, berichtet der "Weser Kurier". Betroffen ist ausschließlich die Zivilflugzeugsparte. Dort arbeiten rund 2400 Menschen. Ursprünglich sollte der Produktionsstopp bereits heute enden.

Technik

Airbus hat eine Modifikation für A330- und A350-MAschinen entwickelt, mit deren Hilfe Fluggesellschaften Frachtpalettten auf den Sitzschienen am Kabinenboden montieren können, wenn die Economy-Class-Sitze ausgebaut sind.

Airbus und Rolls-Royce haben das E-Fan-X-Programm eingestellt, berichtet "Flight Global". Zusammen forschten beide Unternehmen an der Entwicklung hybrider Flugzeugantriebe. 2021 war der Erstflug für eine umgerüstete BAE Systems Avro RJ100 geplant. Foto: ©Airbus

Aus grüner Energie gewonnener Wasserstoff soll zukünftig dort zum Einsatz kommen, wo Batterien nicht möglich sind. Die Bundesregierung versteift sich aus Sicht der Linken aber zu sehr auf den Energieträger. Weiterlesen

Kondensstreifen sind vermeidbar und damit auch die Klimawirkung, die von ihnen ausgeht. Es würde reichen, dass nur wenige Flugzeuge ihre Flughöhe geringfügig ändern, um große Einsparungen zu erzielen, berichtet "ORF" über eine Studie.

Von: airliners.de

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