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NEC und SITA arbeiten zusammen für reibungs- und kontaktloses Einchecken

Der japanische Elektronikkonzern NEC und die belgische Luftfahrt-IT-Firma SITA starten eine Partnerschaft, um den gesamten Check-in-Prozess am Flughafen reibungsloser und kontaktfreier zu gestalten.

Biometrische Verfahren für Zugangskontrollen an Flughäfen. © Vision-Box

Durch die Corona-Pandemie sind berührungsfreie Vorgänge wichtiger denn je geworden. Besonders an Flughäfen, wo Menschen aus aller Welt zusammenkommen, sind Abstand, Hygiene und kontaktlose Systeme dringend notwendig. Um Letzteres zu verwirklichen und somit der Iata-Empfehlung nachzukommen, arbeitet der japanische Elektronikkonzern NEC nun mit der belgischen Luftfahrt-IT-Firma SITA zusammen.

Die Partnerschaft konzentriere sich dabei auf digitale Lösungen, die den gesamten Vorgang vom Einchecken bis hin zum Boarding möglichst automatisch und kontaktfrei machen, teilten die Unternehmen mit. Dabei spielten vor allem die biometrischen Daten jedes einzelnen Fluggastes eine Rolle: Es genügt, das Gesicht vor einen Sensor zu halten und das Gerät erkennt den Passagier und seine dazugehörigen Flugdaten. Dafür wird die "NEC I: Delight"-Identitätsmanagement-Plattform mit SITAs "Smart Path" und "SITA Flex" zusammengeführt: ein Programm zur Gesichtserkennung und eine App auf den Handys der Passagiere zur Nutzung aller Services rund um den Flug. So können Check-in, Sicherheitskontrolle, Gepäckabgabe und Boarding und weitere Reiseleistungen reibungslos und berührungsarm vonstattengehen.

"Durch die gemeinsame Nutzung von SITA in mehr als 460 Flughäfen weltweit und die Identitätsmanagement-Technologie von NEC sind wir in einer guten Position, um unseren Kunden ein wirklich einzigartiges und effizientes Flughafenerlebnis zu bieten, insbesondere in diesen schwierigen Zeiten, in denen die Gesundheit und Sicherheit der Passagiere immer stärker in den Vordergrund rückt", äußerte sich Barbara Dalibard, CEO von SITA zu der Kollaboration.

Von: lr

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