airliners.de Logo

Münchner Netzwerkplanung nimmt Fahrt auf

Schrittweise kommen die Flugverbindungen wieder zurück an den Münchner Flughafen. Die Zahl der Flugbewegungen ist zwar noch niedrig, aber einige der wichtigsten Ziele sind im Flugplan. Dazu gehören auch die beiden ersten US-Destinationen der Lufthansa nach dem Corona-Lockdown.

Flughafen München © Flughafen München GmbH

Die Lufthansa fliegt von München aus wieder in die USA. Zum ersten Mal seit dem 13. März startete am Mittwoch ein Airbus 350 nach Los Angeles. Schon am Dienstag war eine Maschine nonstop nach Chicago geflogen.

Diese beiden Städte würden "von nun an zunächst jeweils dreimal pro Woche von der bayerischen Landeshauptstadt aus angesteuert", teilten die Lufthansa und der Flughafen mit. Flughafenchef Jost Lammers sagte: "Ich sehe in dieser Wiederaufnahme des interkontinentalen Verkehrs den wichtigen ersten Schritt" bei der Rückkehr zu einem "pulsierenden Münchner Drehkreuzverkehr".

Die Passagiere müssen beim Betreten des Flughafens und auch an Bord der Lufthansa-Maschinen ihre Mund-Nasen-Bedeckungen tragen. Die Kabinen werden nach jeder Landung in München desinfiziert.

Derzeit 85 Starts und Landungen pro Tag

Normalerweise gibt es in München 1150 Startes und Landungen täglich. "Heute waren es 85", sagte Flughafensprecher Ingo Anspach. In den nächsten Tagen und Wochen wollen viele Fluggesellschaften ihre Linienflüge wieder aufnehmen oder ausweiten.

© AirTeamImages.com, Edwin Chai Lesen Sie auch: Passagierzahlen in München im April um 99 Prozent eingebrochen

Eurowings fliegt schon nach Palma de Mallorca, Qatar Airways nach Doha, Aegan nach Athen, Luxair nach Luxemburg, AirBaltic nach Riga, Alitalia nach Rom, KLM nach Amsterdam, Air France nach Paris, FINNAIR nach Helsinki, Belavia nach Minsk. Die Lufthansa will jetzt wieder regelmäßig nach Brüssel, Mailand, Rom, Wien, Zürich und Tel Aviv fliegen und ab Mitte Juni San Francisco, Montreal, Delhi und Seoul sowie weitere 30 europäische Städte wieder regelmäßig anfliegen

Von: dk, dpa

Lesen Sie jetzt

Lesen Sie mehr über

München Flughäfen Lufthansa Eurowings Corona-Virus Netzwerkplanung Verkehr