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Ein Techniker arbeitet an einem Flugtriebwerk in einer Wartungshalle der MTU Maintenance in Hannover © dpa / Peter Steffen

MTU erwartet einen deutlichen Nachfrageeinbruch wegen der Corona-Krise. Die negativen Folgen dürften sich ab dem zweiten Quartal in den Ergebnissen zeigen, teilte der Dax-Konzern am Donnerstag bei der Vorlage der Quartalszahlen in München mit. Zu einer neuen Geschäftsprognose für das laufende Jahr sieht sich Vorstandschef Reiner Winkler wegen der schnellen Entwicklungen rund um die Coronavirus-Pandemie und ihren Auswirkungen auf das Fluggeschäft noch nicht in der Lage.

Die in der Krise schwer gebeutelte MTU-Aktie reagierte am Morgen dennoch mit Kursgewinnen auf die Neuigkeiten, nachdem das Unternehmen im ersten Quartal besser abgeschnitten hatte als von Analysten im Schnitt erwartet. Nachdem die Aktie bereits am Mittwoch um mehr als zehn Prozent zugelegt hatte, ging es am Donnerstagmorgen zunächst um weitere drei Prozent nach oben. Das Papier ist allerdings trotz der jüngsten Erholung mit einem Minus von rund 50 Prozent der größte Dax-Verlierer im Corona-Crash.

Die Corona-Krise trifft Fluggesellschaften so schwer wie kaum eine andere Branche. Weil Airlines in aller Welt ums Überleben ringen, müssen auch Flugzeug- und Triebwerkshersteller um bestehende und künftige Bestellungen fürchten. Wie die großen Flugzeugbauer Airbus und Boeing hatte daher auch die MTU-Führung ihre im Februar ausgegebenen Geschäftsziele bereits im März wieder kassiert.

Im ersten Quartal hielten sich die Auswirkungen der Krise auf das MTU-Geschäft noch in Grenzen. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um knapp 13 Prozent auf 1,27 Milliarden Euro. Der bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) ging um drei Prozent auf rund 182 Millionen Euro zurück, übertraf aber die durchschnittlichen Erwartungen von Analysten. Der berichtete Überschuss sank um knapp zwölf Prozent auf rund 112 Millionen Euro.

Zweites Quartal wird deutliche Rückgänge mit sich bringen

Seit April dürften die Corona-Folgen aber deutlich durchschlagen. So hatte MTU den Betrieb an den Standorten in Deutschland und Polen ab Ende März für drei Wochen ausgesetzt und fährt ihn inzwischen nur schrittweise wieder hoch. Winkler erwartet, dass vor allem die Nachfrage im Serien- und Ersatzteilgeschäft für Passagierflugzeuge deutlich zurückgeht.

Auch in der Triebwerkswartung geht er für das zweite und dritte Quartal von einer rückläufigen Nachfrage aus. Allenfalls von Frachtfluggesellschaften, die in der Krise einen Boom erleben, könnten hier zusätzliche Aufträge kommen.

Bei Passagierflugzeugen ist MTU vor allem bei dem bisher stark gefragten Getriebefan-Antrieb für die Airbus-Jets der Modellfamilien A220 und A320neo dick im Geschäft, außerdem beim Boeing-Langstreckenjet 787 "Dreamliner" und bei der modernisierten Boeing 777X, die in diesem Jahr ihren Jungfernflug hatte. Airbus fährt seine Flugzeugproduktion wegen der Krise jetzt vorerst um rund ein Drittel zurück. Boeing hatte am Mittwoch ebenfalls angekündigt, seine Produktion deutlich zu drosseln - unter anderem beim "Dreamliner".

Im Militärgeschäft, wo MTU an den Antrieben für den Kampfjet Eurofighter und den Militärtransporter Airbus A400M beteiligt ist, rechnet der Vorstand hingegen kaum mit negativen Auswirkungen.

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