Rundschau Mitsubishi will Airbus-Flügel bauen und ein Urteil gegen Ryanairs Gebührenmodell

Eigentlich baut Airbus seine Flügel größtenteils im walisischen Broughton bauen, aber im Angesicht des Brexit bringt sich nun Mitsubishi ins Spiel. Und Ryanair darf nicht Gebühren für etwas verlangen, wo der Airline keine Kosten entstehen. Die Rundschau mit den Kurzmeldungen des Tages.

Mitsubishi Regional Jet (MRJ) © Mitsubishi Aircraft Corporation

Jeden Abend gibt es auf airliners.de eine kompakte Rundschau mit den Randnotizen des Tages. Wenn auch Sie einen spannenden Lesetipp für unsere tägliche Rundschau haben, mailen Sie uns: feedback@airliners.de

Seiji Izumisawa, CEO von Mitsubishi Heavy Industries (MHI), bringt sein Unternehmen als Hersteller von Tragflächen für Airbus ins Spiel. MHI habe das technische und Produktions-Know-How, um High-Tech-Flügel für Airbus zu bauen, sagte er laut "Reuters". MHI baut bereits Flügel für die Boeing 787.

Standard statt Priority: Ein spanisches Gericht hat geurteilt, dass Ryanair einer Passagierin 20 Euro Gebühren für ein zweites Handgepäckstück zurückerstatten muss, da die Erhebung "missbräuchliches Verhalten" darstellt. Weiterlesen

Seit etwas mehr als einem Jahr ist Benjamin Smith Chef von Air France/KLM. Nach einem holprigen Start hat er Frieden mit den Gewerkschaften erreicht und den Konzern zurück in die Erfolgsspur gebracht. Wie er das geschafft hat, beschreibt die "Wirtschaftswoche".

Die französische Tarmac Aerosave hat die erste von zwei A380 der Dr. Peters Group in Tarbes zerlegt. Die Flugzeuge flogen zuvor etwas über zehn Jahre für Singapore Airlines. Rund 90 Prozent der ausgebauten Teile sollen als Ersatzteile wiederverwertet werden. Foto: © Tarmac

Im Inflight Entertainmentsystem eines Lufthansa Airbus A350 wurde die Stadt Donezk im Flight Tracker als russisch ausgewiesen. Wie "Spiegel Online" berichtet, versprach die Lufthansa nach einer Twitter-Beschwerde eines ukrainischen Diplomaten umgehend, den US-amerikanischen Hersteller der Software um ein Update zu bitten. Donezk liegt in der von pro-russischen Separatisten eroberten Ostukraine.

Lufthansa Technik und Japan Airlines (JAL) haben eine Vereinbarung über APU- (Hilfsturbinen-) Wartungsservices für die Airbus A350-Flotte der Fluggesellschaft unterzeichnet. Der Fünfjahresvertrag umfasst Reparatur- und Instandhaltungswartung sowie Ersatzteillieferung für die APU-Serie HGT1700.

Easyjet will bald sämtliche CO2-Emissionen aller Flüge automatisch kompensieren. Wie die "Welt" berechnet, liegen die Kosten dafür umgerechnet nur bei etwa 30 Cent pro Passagier und Flug. Easyjet begründe die niedrigen Kosten mit Großhandelspreisen für die Kompensationsmaßnahmen.

Mehrere Klima-Aktivisten der Gruppe "Robin Wood" haben am Morgen am Hamburger Flughafen gegen einen Ausbau protestiert. Sie kletterten im Terminal 1 unter das Dach und entrollten in etwa acht Metern Höhe ein Plakat mit der Aufschrift "Flughafen wächst, Klima stirbt, Ausbau stoppen!", wie die Polizei mitteilte. Weitere Aktivisten verteilten Flyer an die Fluggäste im Terminal. Die Protestaktion fand im öffentlich zugänglichen Bereich statt und beeinträchtigte den Betrieb laut Flughafen nicht.

Von: airliners.de

Lesen Sie jetzt
Themen
Kurz & kompakt