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Eine Maschine landet am Airport Hannover. © dpa / Julian Stratenschulte

Mitarbeiter des Bodenverkehrsdienstleisters AHS am Flughafen Hannover haben einen Rettungsschirm und eine Eingliederung in die Flughafengesellschaft gefordert. Hintergrund sei, dass nur die Mitarbeiter der hundertprozentigen Töchter des Flughafens eine Aufstockung des Kurzarbeitergelds erhielten.

Die AHS-Gruppe sei nicht krisensicher aufgestellt, hieß es. "Wenn der Passagier-Flugverkehr bald wieder startet, ist die Arbeit der AHS-Kolleg*innen systemrelevant für den Flughafen", sagte Marian Drews von der Gewerkschaft Verdi. "Ohne sie hebt kein Flugzeug ab."

AHS Hannover gehört zu 51 Prozent dem Flughafen

Es sei daher nur fair, wenn die Mitarbeiter den gleichen Schutz forderten, den ihre Kollegen bei Schwesterunternehmen bekommen. Der Flughafen sowie Stadt und Land als Anteilseigner seien in der Pflicht, einen Rettungsschirm zu spannen.

© airteamimages.com, SilverWingPix Lesen Sie auch: AHS tritt wegen Kurzarbeiter-Aufstockung aus Arbeitgeberverband aus

Die Tochter AHS Hannover gehört laut Verdi zu 51 Prozent dem Flughafen und zu 49 Prozent der AHS Holding. Die Mitarbeiter in Hannover-Langenhagen sind den Angaben zufolge unter anderem für den Passagier-Check-in und das Boarding zuständig.

Neben Hannover betreibt die Aviation Handling Services Niederlassungen an weiteren sechs Flughäfen in Deutschland: Bremen, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln und München gehören zum Netzwerk des Hamburger Dienstleisters. Bereits Ende Dezember hatte sich die AHS Gruppe aus Berlin Tegel und Schönefeld zurückgezogen.