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CO2-Offsetting (2/5) Gastautor werden

Die erstaunlichen Unterschiede beim CO2-Ausgleich von Reisen

Themenwoche

Wieviel CO2 ein Flug verursacht und welcher Betrag als Kompensation angemessen wäre, dazu finden Flugreisende schnell höchst unterschiedliche Angaben. Christoph Kessel, Autor des Buches "Mit Bedacht fliegen", bringt Licht ins Dunkel. Teil 2 in der airliners.de-Themenwoche "CO2-Offsetting".

Die Angebotsunterschiede für CO2-Kompensationen können überwältigend sein. © Adobe Stock / studiostoks

In unserem Schwerpunkt "CO2-Offsetting" widmen wir diese Woche dem umstrittenen Thema der CO2-Kompensation von Flugreisen. Es geht darum, wie die Angebote berechnet und von den Kunden angenommen werden - und wie Anspruch und Wirklichkeit auseinanderklaffen, auf Anbieter- genau wie auf Konsumentenseite. Zudem klären wir, welche staatlichen Regulierungen auf die Branche zukommen. Teil 2 von 5 über die verschiedenen Möglichkeiten des CO2-Offsettings von Flugreisen.

Foto: © Adobe Stock 103142738, studiostoks

airliners.de-Themenwoche:

"CO2-Offsetting"

Montag: Der supranationale Plan zur CO2-Kompensation von Flügen
Dienstag: Die erstaunlichen Unterschiede beim CO2-Ausgleich von Reisen
Mittwoch: Wie mehr Reisende zum CO2-Ausgleich bewegt werden können
Donnerstag: Zum Sinn von Kompensationszahlungen durch Passagiere
Freitag: Über die zu hohen Kompensations-Erwartungen in der Luftfahrt


Call for Paper:
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Kompensieren polarisiert

Gemeinnützige Organisationen und einige wenige Airlines bieten die Möglichkeit an, klimaschädlichen Emissionen von Flügen zumindest teilweise durch Klimaschutzprojekte zu kompensieren.

Beim Thema Fliegen und Nachhaltigkeit polarisiert wohl kein Aspekt mehr als die Kompensation des Ausstoßes klimaschädlicher Emissionen, die für einen Flug pro Passagier anfallen. Manche Kritiker lehnen alleine das System der Kompensation ab. Sie bezeichnen es als Ablasshandel. Die einzige Alternative besteht in ihren Augen darin, nicht zu fliegen.

Ich bin der Meinung, in unserer liberalen Demokratie sollen Sie selbst entscheiden, ob Sie in ein Flugzeug steigen. Nicht zu fliegen, kann auch eine Lösung zu sein. Allerdings ist der Mensch alleine durch seine Existenz für den Ausstoß klimaschädlicher Emissionen verantwortlich. Videokonferenzen, um persönliche Treffen zu vermeiden, benötigen Strom, den Zug zu nehmen, ebenfalls.

Über den Autor

© privat

Buchautor Christoph Kessel bereist seit Jahrzehnten alle Kontinente dieser Erde. Der gelernte Luftverkehrskaufmann und Diplom-Kaufmann arbeitet seit 1992 in unterschiedlichen Unternehmen der Airline-Branche. Dort erhält er seither Einblicke in den operativen Betrieb von Airlines. Kontakt

Abhängig davon, wie der Strom erzeugt wird, sprich zum Beispiel mit Hilfe von Braunkohle oder durch erneuerbare Energien, entsteht ein entsprechender ökologischer Fußabdruck. Natürlich ist dieser bei den eben genannten Beispielen in jedem Fall geringer als bei einem Flug.

Wenn allerdings die Bereitschaft besteht, die Flugreise zu kompensieren hat das meiner Meinung nach mit einem Ablasshandel wenig zu tun. Schließlich kann man auch seine Zugreise oder seine Videokonferenz kompensieren oder sogar seinen gesamten Ausstoß pro Jahr. Die gemeinnützige GmbH Atmosfair hat eine Übersicht erstellt, wann generell eine Kompensation klimaschädlicher Emissionen sinnvoll ist:

Das ist der Fall, wenn

  1. "es keine realistische Alternative" gibt, "die jetzt weniger CO2 verursacht".
  2. "es ein technologisches Entwicklungspotential" gibt, das "zu einem CO2-freien oder CO2-armen Produkt" führt.
  3. es Standards bei der Umsetzung der Kompensation gibt, die eingehalten werden.

Auf die Luftfahrt bezogen gibt es zumindest zu Langstreckenflügen aktuell keine Alternative. Auch die Punkte 2 und 3 treffen zu, wie ich hier und im folgenden Kapitel (Aspekt 13 – Der Treibstoff) darlegen werde. Folglich ist es aus Sicht von Atmosfair sinnvoll, eine Kompensation durchzuführen. Nicht der Fall ist dies hingegen etwa in folgenden Fällen: Da sich täglicher Fleischkonsum aus Massentierhaltung mit Klimaschutz nicht verträgt, schließt Atmosfair beispielsweise die Kompensation für ein Steakhaus aus. Gleiches gilt für Produkte, für die es bereits Alternativen gibt. Ein Beispiel dafür ist die Stromproduktion auf Basis fossiler Stoffe wie Kohle. Schließlich lässt sich Strom auch aus regenerativen Quellen wie Wind und Sonne produzieren.

Zwei nicht von der Hand zu weisende Kritikpunkte an der Kompensation klimaschädlicher Emissionen betreffen die Berechnung des Ausstoßes und des entsprechend kalkulierten Preises sowie die Projekte, durch die die Kompensation realisiert werden soll. Im Folgenden werde ich zunächst auf die Emissionsberechnung und später auf die Projekte eingehen.

Zum reinen CO2-Ausstoß gibt es keine zwei Meinungen - zu dessen Klimawirkung viele

Bei der Emission geht es grundsätzlich um die Frage, was berechnet werden soll, wobei es zwei Philosophien gibt. Entweder wird der reine CO2-Ausstoß berechnet. Das ist relativ einfach möglich, wenn sich ermitteln lässt, wieviel Kerosin pro Flug pro Passagier auf einer Strecke verbraucht wird. Dieser Betrag wird dann gemäß einer allgemein anerkannten Formel mit dem Faktor 3,15 multipliziert, die auch bei allen Betreibern von Emissionsrechnern Anwendung findet. Oder man geht einen Schritt weiter und kompensiert darüber hinaus so genannte "Non-CO2-Emissionen". Schließlich wird allgemein anerkannt, dass Triebwerke zusätzlich zum CO2-Ausstoß weitere Gase emittieren.

Laut der Schweizer Klimaschutzstiftung Myclimate "[…]bewirken Emissionen aus dem Luftverkehr einen kurzfristigen Anstieg des troposphärischen Ozons als Folge von Stickoxidemissionen (NOx), verursachen Kondensstreifen und können sich auf die Entstehung von Zirruswolken auswirken."

Keine Einigkeit besteht über die Höhe des Faktors, mit dem der kalkulierte CO2-Ausstoß multipliziert werden soll, um auch diese Non-CO2-Emissionen zu berücksichtigen. Bei Myclimate heißt es, "neueste Studien[…]empfehlen[…]einen RFI-Faktor von 2 für die gesamten CO2-Emissionen von Flugzeugen."

Bei Atmosfair wird folgendermaßen kalkuliert: "Für die Berechnung der Klimawirkung von Non-CO2 Emissionen über 9 000 Meter Höhe werden die CO2-Emissionen in dieser Höhe mit einem Aufschlag von 2 multipliziert und dann zum reinen CO2 addiert (‘Faktor 3’)." Da laut Atmosfair die Non-CO2-Emissionen in Flughöhen von unter 9.000 Metern Höhe nicht klimawirksam sind, fallen diese aus der Berechnung raus. Entsprechend unterschiedlich sind die ermittelten Ergebnisse (siehe Tabelle 1).

Am weitesten auseinander liegen das Umweltbundesamt und die Icao

Eine voll umfängliche Berechnung liefert das Umweltbundesamt mit der Möglichkeit die persönliche CO2-Bilanz zu ermitteln. Dazu werden Daten zur "Heizung", zum "Strom", zur "Person" sowie zur "Ernährung" und zu "sonstigem Konsum" abgefragt. Der eigentliche Flug fällt hier unter das letzte Kriterium "Mobilität", wobei der kalkulierte CO2-Ausstoß als Unterergebnis angegeben wird.

Die internationale Zivilluftfahrtorganisation Icao und eine Airline bieten ebenfalls einen eigenen CO2-Rechner auf ihren Webseiten an. Bei diesen Rechnern wird ausschließlich der CO2-Ausstoß kalkuliert. Die zusätzliche Berechnung von Non-CO2 Emissionen findet nicht statt. Außerdem nutzt ein Airline-Konzern die Rechner von Myclimate. Es ist wichtig zu wissen, dass Airlines, die über Myclimate eine Kompensation anbieten, genauso wie die vorher genannte Airline mit ihrem eigenen Rechner, nur das CO2 berücksichtigen. Diese Airlines geben das auf ihren Seiten entsprechend an.

© Adobe Stock, studiostoks Lesen Sie auch: Der supranationale Plan zur CO2-Kompensation von Flügen CO2-Offsetting (1/5)

So können Sie entscheiden, ob und gegebenenfalls in welchem Umfang Sie kompensieren möchten, also nur das CO2 oder auch die Non-CO2-Emissionen. Im letzteren Fall multiplizieren Sie den Betrag mit dem Faktor 2 (nach der Myclimate-Methode) oder dem Faktor 3 (nach der Atmosfair-Methode).

Unabhängig davon, welchen Anbieter Sie nutzen, gilt es jedoch, zunächst den CO2-Ausstoß zu berechnen. Dieser hängt von vielen Faktoren und Quellen ab. Atmosfair arbeitet hierbei explizit nicht mit Angaben der Airlines. Die Icao arbeitet mit Standardwerten und die Fluggesellschaft mit Unternehmensdaten. Diese Methode wiederum lässt sie sich von einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft attestieren.

Viele Variablen sind zu berücksichtigen und manche Daten schwer zu bekommen

Anhand der unterschiedlichen Ansätze der verschiedenen Anbieter (Atmosfair, Myclimate, Icao, Airline, Umweltbundesamt), habe ich ein konkretes Beispiel durchgerechnet. Da die Airline Langstreckenflüge ausschließlich ab Amsterdam anbietet, habe ich mich für das Beispiel Amsterdam – New York entschieden, einen Nonstop-Flug, den auch andere Fluggesellschaften anbieten. Die Wahl der Airline für die Strecke Amsterdam – New York ist daher bei Atmosfair auch möglich. Unter Aspekt 13 – Der Treibstoff wird eine weitere Methode beschrieben, wie mit nachhaltigem Kerosin eine Kompensation durchgeführt werden kann.

Atmosfair nennt die folgenden Kriterien zur Berechnung des CO2-Ausstoßes:

  • Flugprofil (Flughöhe in Abhängigkeit von der Flugstrecke)
  • Umwege und Warteschleifen
  • Fluggeschwindigkeit und Landeanflug
  • Flughafeninfrastruktur
  • Wetter
  • Flugzeugflotte der Airline
  • Flugzeugtyp
  • Triebwerke
  • Reiseklasse (Bestuhlung)
  • Auslastung Passagiere
  • Frachtraumkapazität
  • Auslastung Fracht und Post

Einerseits ist es durchaus nachvollziehbar, dass Atmosfair keine Daten der Airlines nutzt, weil vermutlich nicht jede Fluggesellschaft diese Daten zur Verfügung stellen kann. Andererseits kann eine genaue Abbildung so nicht erfolgen. Die Airline mit eigenem Rechner erklärt in ihrer Berechnungsmethode, dass auf reale Daten der Vergangenheit zurückgegriffen wird. Vergleicht man nun die Daten zwischen Atmosfair und der Airline fällt auf, dass die Airline (unter Nutzung der Faktor-3-Methode) sogar einen höheren Betrag ausweist als Atmosfair (1338 kg gegenüber 1116 kg).

Es ist folglich anzunehmen, dass beide Unternehmen seriös arbeiten. Die Daten des Umweltbundesamts und von der Icao unterscheiden sich hingegen gravierend. Nimmt man den Durchschnitt beider Berechnungen, gelangt man zu einem Mittelwert, der grob dem der Airline entspricht. Dies ist ein weiteres Indiz, dass Atmosfair und die Airline seriöse Berechnungsgrundlagen nutzen. Auch der Vergleich von Myclimate mit der Airline ist letztlich belastbar und seriös.

CO2-Rechner CO2-Ausstoß Faktor-2-Methode Faktor-3-Methode
Atmosfair 1116 - 1506 kg
Myclimate 949 kg 1424 kg
Icao 340 kg 680 kg 1020 kg
Airline 446 kg 892 kg 1338 kg
Uba 1770 kg
CO2-Austoß nach CO2-Rechner-Anbieter auf der Strecke Amsterdam – New York (JFK) in Economy Class inklusive Faktor-2- beziehungsweise Faktor-3-Methode in Kilogramm (kg). Uba = Umwelbundesamt; Quelle: "Mit Bedacht fliegen" von Christoph Kessel

Einmal errechnet muss der CO2-Ausstoß mit einem Preis pro Tonne CO2 multipliziert werden. Die Icao und das Umweltbundesamt bieten keine Umrechnung des Flugs in Euro-Beträge an. Daher schließen die weiteren Tabellen nur Atmosfair, Myclimate und die Airline ein. Auf den ersten Blick unterscheiden sich die Beiträge zwischen den unabhängigen Anbietern und der Fluggesellschaft erheblich.

CO2-Rechner CO2-Ausstoß Faktor-2-Methode Faktor-3-Methode
Atmosfair 26 - 35 €
Myclimate 23 € 34,50 €
Airline 7,57 € 15,14 € 22,71 €
Beträge in Euro (€) nach CO2-Rechner-Anbieter auf der Strecke Amsterdam – New York (JFK) in Economy Class. Quelle: "Mit Bedacht fliegen" von Christoph Kessel

Allerdings darf nicht vergessen werden, dass sich Atmosfair und Myclimate auch finanziell tragen müssen. Laut Finanzbericht des Atmosfair Jahresberichts 2018 wurden 50,3 Prozent der Aufwendungen für Klimaschutzprojekte und 38,2 Prozent für Rücklagen und Rückstellungen für Klimaschutzprojekte aufgewendet. Damit dienen 88,5 Prozent direkt dem Klimaschutz. Myclimate garantiert, dass mindestens 80 Prozent "der Kompensationsgelder für die Klimaschutzprojekte vor Ort verwendet werden."

Die Netto-Kompensationsbeträge liegen demnach bei Atmosfair, der Faktor-3-Methode und der gewählten Airline bei knapp über 23 Euro (Atmosfair) und bei Myclimate und der Faktor-2-Methode Airline-unabhängig bei etwas über 18 Euro. Bei der Airline selbst liegen sie abhängig davon, welche Methode man anwendet, bei knapp 8 Euro (nur CO2-Kompensation), bei etwas über 15 Euro (Faktor-2-Methode) beziehungsweise bei fast 23 Euro (Faktor-3-Methode). Es ist zu vermuten, dass bei der Airline die Beträge komplett für Klimaschutzprojekte Verwendung finden.

"Mit Bedacht fliegen"

Bei diesem Artikel handelt es sich um einen Auszug aus dem Buch Mit Bedacht fliegen - 19 Aspekte zur Reisevorbereitung in Zeiten von Flugscham und Greenwashing" von Christoph Kessel. Buch bestellen

©: Christoph Kessel,

Das 116-seitige Taschenbuch ist als Softcover Ende Januar 2020 erschienen. ISBN: 978-3-750276-08-6, Verkaufspreis: 7,99 Euro

Auch als eBook erhältlich, mit mehr als 50 Links zu Quellen und weiterführenden Informationen: ISBN: 978-3-750277-18-2, Verkaufspreis 4,99 Euro

Nun möchte ich einen Blick auf die Projekte werfen. Die zentrale Frage ist, ob der errechnete Nettobetrag auch wirklich dafür benutzt wird, die Emissionen zu kompensieren. Auch hier gibt es seit jeher viel Kritik. Es wird bemängelt, dass manche Projekte ohnehin realisiert werden, dass Projekte nicht dort durchgeführt werden, wo die Emissionen entstehen, zum Beispiel in Mitteleuropa, dass Projekte nicht wirklich überwacht werden und dass für manche Projekte die Bevölkerung vor Ort Nachteile erleidet, weil sie nicht in die Projekte eingebunden wird.

Nur zertifizierte Projekte sind vertrauenswürdig

Diese Kritik ist durchaus nachvollziehbar und wird auch von den oben genannten Akteuren (Atmosfair, Myclimate, Airline) geteilt. Daher gilt die einhellige Meinung, dass etwaige Projekte entsprechend zertifiziert werden müssen. Der Gold Standard etwa, der von allen Akteuren genutzt wird, wird vom Umweltbundesamt wie folgt bewertet: "Achten Sie bei Kompensationsanbietern auf diese Zertifizierung. Die Gold-Standard-Foundation ist eine Non-Profit Zertifizierungsorganisation, die in der Schweiz registriert ist. Berechtigt zur Zertifizierung durch "The Gold Standard" sind nur Projekte, die nachweislich zur Reduktion von Treibhausgasen führen und gleichzeitig gut für die lokale Umwelt und soziale Belange der Bevölkerung sind."

Mittlerweile haben einige Airlines angekündigt, den CO2-Ausstoß entweder aller Flüge, nationaler Flüge oder der Flüge ihrer Vielflieger zu kompensieren. Mit den genannten Aspekten in diesem Kapitel (Kompensation "nur" von CO2 oder Faktor-2- oder -3-Variante, Umrechnung in Geldbeträge und Zertifizierung der Projekte durch den Gold Standard) können Sie sich selbst ein Bild der jeweiligen Strategie der Airline machen. Diese Informationen sollten auf den Webseiten im "Kleingedruckten" der jeweiligen Airline zu finden sein. Von einem Greenwashing zu sprechen, halte ich auf jeden Fall für unangebracht, da es wichtig ist, innerhalb der Branche voranzugehen, damit diese Initiativen möglichst rasch Nachahmer finden und zum Standard werden.

© AirTeamImages.com, Matthieu Douhaire Lesen Sie auch: Easyjet wehrt sich gegen Greenwashing-Vorwürfe

Mit Bedacht fliegen bedeutet, sich darüber klar zu werden, ob und in welchem Umfang man klimaschädliche Emissionen kompensieren möchte. Damit das Geld, das man für die Kompensation zahlt, auch tatsächlich für nachhaltige Projekte eingesetzt wird, sollten diese Projekte von anerkannten Organisationen wie dem Gold Standard zertifiziert worden sein.

Foto: © Adobe Stock 103142738, studiostoks

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Von: Christoph Kessel Jetzt Gastautor werden

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