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Bewaffnete prorussische Rebellen gehen am 19. Juli 2014 an Trümmerteilen des Flugzeuges des Fluges MH17 vorbei. © dpa / Robert Ghement
Australische und niederländische Ermittler untersuchen ein Wrackteil der über der Ukraine abgestürzten Maschine der Malaysia Airlines. © dpa / Igor Kovalenko
Trümmer der abgeschossenen Malaysia-Airlines-Boeing in der Ukraine. © dpa / ITAR-TASS/ Zurab Dzhavakhadze
Das Schicksal der Menschen an Bord von Flug MH17 bewegt die Menschen. © dpa / EPA/Koen Van Weel
Junge Malaysier gedenken der Opfer des Flugzeugabsturzes. © dpa / EPA/Azhar Rahim
Teile der über der Ukraine abgestürzten Maschine. © dpa / EPA/Robin Van Lonkhuijsen

Das Auswärtige Amt hat den Vorwurf zurückgewiesen, vor dem Abschuss der Boeing 777 der Malaysia Airlines über der Ostukraine trotz klarer Gefahrenhinweise deutsche Fluggesellschaften nicht gewarnt zu haben. Das Außenministerium widersprach damit entsprechenden Berichten von WDR, NDR und der "Süddeutschen Zeitung".

Die Passagiermaschine mit der Flugnummer MH17 war am 17. Juli 2014 über der Ostukraine abgestürzt. 298 Menschen starben. Die ukrainische Regierung und der Westen gehen davon aus, dass die Maschine von prorussischen Separatisten mit einer russischen Boden-Luft-Rakete abgeschossen wurde. Moskau sieht die Verantwortung hingegen bei Kiew.

Drei Lufthansa-Maschinen über Abschussgebiet

Am Tag der Katastrophe flogen den Medien zufolge auch drei Maschinen der Lufthansa über das Gebiet, eine davon nur zwanzig Minuten vor MH17. Wenige Tage zuvor hätten Diplomaten des Auswärtigen Amts die Lage in der Ostukraine in einem geheimen "Drahtbericht" bereits als "besorgniserregend" bezeichnet. Als Grund für diese Einschätzung nannten sie den Abschuss einer ukrainischen Antonow-Militärmaschine in Höhe von mehr als 6.000 Metern am 14. Juli. Dieser stelle "eine neue Qualität" dar, zitierte die "Süddeutsche Zeitung" aus dem Papier.

Ein Abschuss eines Flugzeuges in dieser Höhe sei für Militärexperten ein klarer Hinweis, dass auch Ziele in größeren Höhen getroffen werden können, also auch eine Gefahr für zivile Passagiermaschinen bestehe, heißt es in der "SZ" weiter. Dass die Luftsicherheit über der Ukraine nicht mehr gegeben sei, habe auch der Bundesnachrichtendienst in seinen täglichen Berichten mitgeteilt.

Einordnung als Drahtbericht ist "total falsch"

Ein Außenamtssprecher sagte, er könne die in dem Bericht zitierte interne Kommunikation "nicht zuordnen". Die Einstufung als Drahtbericht scheine ihm aber "total falsch" zu sein. Mit dem Abschuss der Antonow-Militärmaschine sei jedoch der Kampf "erstmals massiv auf den ukrainischen Luftraum ausgedehnt" worden, fügte der Sprecher hinzu. "Das war in der Tat eine ganz neue Qualität der militärischen Eskalation." Allerdings hätten die zuständigen ukrainischen Behörden daraufhin entschieden, den Luftraum des Landes bis rund 9.750 Metern Höhe für zivile Überflüge zu sperren. Und diese Entscheidung sei auf den üblichen Kanälen verbreitet worden.

© dpa, EPA/Azhar Rahim Lesen Sie auch: Niederlande kannten Gefahren im Luftraum der Ukraine

Üblicherweise müssten die Fluglinien umgehend über eine veränderte Sicherheitslage informiert werden, heißt es in dem Medienbericht. Dies sei jedoch erst nach dem Abschuss von Flug MH17 geschehen. "Fakt ist, dass uns keine Informationen von Seiten der Behörden vor dem 17. Juli vorlagen", zitierte der Rechercheverbund von "SZ", NDR und WDR einen Sprecher der Lufthansa. "Wenn die Bundesregierung unser Unternehmen mit der Bewertung neue Qualität gewarnt hätte, wäre Lufthansa sicher nicht mehr über der Ostukraine geflogen", erklärte demnach ein Insider der Fluggesellschaft.

Alle Meldungen zum Flug MH17 von Malaysia Airlines

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