Rundschau Memmingen im Aufschwung und Billigflieger in Bedrängnis

Der Allgäu Airport hat gute Wachstumsaussichten und die wirtschaftliche Perspektive der Low-Cost-Carrier ist düster. Unsere Übersicht mit allen Kurzmeldungen sowie der Presseschau des Tages.

Der Allgäu Airport in Memmingen. © Allgäu Airport / Stefan Gruber

Immer abends gibt es auf airliners.de die kompakte Rundschau mit den Randnotizen und dem Pressespiegel des Tages.

Die Kurzmeldungen des Tages

Die Passagierzahlen am Flughafen Memmingen werden nach einer neuen Studie bis zum Jahr 2028 um mindestens ein Drittel steigen. Demnach werden dann voraussichtlich knapp 2,1 Millionen Menschen pro Jahr den Airport im Allgäu nutzen. Weiterlesen

Airbus hat für die A330-900 die Etops-285-Zertifizierung der Easa erhalten. Damit können die Flugzeuge laut Mitteilung auf Strecken eingesetzt werden, bei denen der nächste Flughafen in bis zu 285 Minuten Entfernung liegt. Bisher lag die Begrenzung bei 180 Minuten Entfernung.

Taxifahrten zum Flughafen kosten in Deutschland etwa so viel wie im europäischen Durchschnitt. Laut einer Erhebung des Portals "Flughafendetails" liegen die Kosten vom Stadtzentrum aus im Schnitt bei 38 Euro pro Fahrt und 2,40 Euro pro Kilometer. Besonders teuer ist die Fahrt zu den Airports München und Berlin-Schönefeld, in Düsseldorf ist der Kilometerpreis am höchsten.

Die Deutsche Flugsicherung (DFS) hat im vergangenen Jahr 3.346.448 Flüge im deutschen Luftraum gezählt. Laut Mitteilung sind dies 4,2 Prozent mehr als 2017. Gleichzeitig nahm die Zahl der Überflüge im Vergleich zum Vorjahr um 4,6 Prozent zu.

Die Lufthansa Group setzt ab sofort bei der betrieblichen Gesundheitsförderung auf die digitale Gesundheitsplattform der Machtfit GmbH. Mitarbeiter könnten sich online für Gesundheitsangebote anmelden, teilte das Unternehmen aus Berlin mit. Diese finden dann offline in der Umgebung des Arbeitsplatzes statt.

Das schreiben die Anderen

Die Billigflieger sind 2018 erneut stark gewachsen. Doch das Überangebot drückt die Ticketpreise, schreibt das "Handelsblatt". Deshalb werde es für die Low-Cost-Carrier immer enger - Branchenkenner rechneten bald mit der ersten großen Pleite.

Germania hat nach eigenen Angaben einen Geldgeber gefunden, der die Liquidität der Airline mit über 15 Millionen Euro wiederherstellt. Das Geld soll angeblich aus der Familie des Unternehmensgründers stammen, schreibt die "Wirtschaftswoche"(Paywall). Fraglich sei, ob die Finanzspitze ausreicht, um Germania auf Dauer zukunftsfähig zu machen.

© AirTeamImages.com, 4x6zk-moni shafir Lesen Sie auch: Germania hat neue Geldgeber gefunden

Die Junkers Ju 52 wird künftig nicht mehr für Linienflüge eingesetzt - die Lufthansa hat ihre finanzielle Unterstützung für das historische Flugzeug eingestellt. Die "Berliner Morgenpost" blickt auf die mehr als 80-jährige Geschichte der "Tante Ju" zurück und erklärt, warum ihre Erhaltung so aufwendig ist.

Wenn auch Sie einen spannenden Lesetipp für unsere tägliche Presseschau haben, mailen Sie uns: feedback@airliners.de

Von: airliners.de

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