Maas sieht noch offene Fragen bei Infektionsschutz im Flugzeug

Für den Außenminister ist noch nicht abschließend geklärt, wie sicher Fliegen in Pandemie-Zeiten ist. Auch frei bleibende Sitze seien weiter eine Option.

Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) © Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz / Frank Nürnberger

Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) sieht in der Corona-Pandemie noch Hürden auf dem Weg zurück zum regulären Flugverkehr. Der Infektionsschutz im Flieger sei "eines der Probleme, das noch nicht gelöst ist", sagte er im "Interview der Woche" des Deutschlandfunks, das am Sonntag ausgestrahlt werden soll.

"Ich kann verstehen, dass die Fluggesellschaften, die viel Geld verloren haben, das so schnell wie möglich wieder aufholen wollen", sagte Maas. Dies dürfe aber "nicht zulasten der Abstandsregeln gehen".

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Als mögliche Optionen nannte er frei bleibende Plätze oder bauliche Vorrichtungen in den Flugzeugen. "Das ist zur Zeit Gegenstand vieler Gespräche mit den Fluggesellschaften, das ist eine Voraussetzung dafür, dass der Linienverkehr wieder normalen Umfang bekommen wird."

Von: dk, afp

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