Rundschau Lufthansas Asiana-Deal und die Verzichtsforderung des höchsten Umweltbeamten

Lufthansa Technik übernimmt die Ersatzteillieferung für Asianas A320-Flotte. Derweil legt der künftige Chef des Umweltbundesamtes den Deutschen den Verzicht auf Fernreisen nahe. Unsere Übersicht mit Kurzmeldungen und Presseschau.

A321 Neo von Asiana Airlines © Asiana

Jeden Abend gibt es auf airliners.de die kompakte Rundschau mit den Randnotizen und dem Pressespiegel des Tages.

Die Randnotizen des Tages

Lufthansa Technik (LHT) versorgt im Rahmen einer neuen Vereinbarung mit Asiana deren gesamte Airbus-A320-Flotte mit Komponenten. Der Zehn-Jahres-Vertrag läuft seit Juli 2019 und umfasst maximal 79 Flugzeuge, teilte LHT mit.

Die Lufthansa will mit einem neuartigen Persönlichkeitstest die Digital-Kompetenz ihrer Belegschaft untersuchen, berichtet das Wirtschaftsmagazin "Capital". Gut 50.000 Mitarbeiter in der Verwaltung müssten dafür einen Online-Fragebogen beantworten. Der Test soll laut Lufthansa der Modernisierung des Konzerns dienen.

Der um den Münchner Flughafen führende Radweg wurde zu einem digitalen „Umwelt-Radweg“ ausgebaut. An 16 verschiedenen Stationen entlang des 18-km-Radwegs stehen Schilder mit einem QR-Code. Mit Hilfe eines Smartphones kann der Code eingescannt und eine Internetseite mit einem interessanten Umweltthema aufgerufen werden.

Mehr als eine Tonne Rauschgift ist am Flughafen Zürich im ersten Halbjahr 2019 sichergestellt worden. Zehn Frauen und acht Männer zwischen 22 und 67 Jahren seien verhaftet worden, berichtete die Kantonspolizei Zürich

Das schreiben die Anderen

Neue Technologien reichen nicht, um das Klima zu retten. Darum fordert der künftige Chef des Umweltbundesamtes (UBA) von jedem Einzelnen unter anderem den Verzicht auf Fernreisen. Doch derartige Debatten sind unangenehm, sagt Dirk Messner im Interview mit "Spiegel Online".

Luxair fliegt zwischen dem Saarland und Berlin und hatte 2018 nur 80.000 statt der geplanten 100.000 Passagiere. Nun wird zwischen Landeswirtschaftsministerium und Airline über eine Fortsetzung der Verbindung verhandelt, berichtet der "Saarländische Rundfunk".

Die schweizerischen und die österreichischen Bahnen wollen ihr Angebot an Tagesrand- und Nachtzeiten wegen großer Nachfrage gemeinsam ausbauen. Dafür sollen Kapazitäten von Zügen sowie Frequenzen auf verschiedenen Strecken, auch in Deutschland, erhöht werden, schreibt "aboutravel.ch".

Wenn auch Sie einen spannenden Lesetipp für unsere tägliche Presseschau haben, mailen Sie uns: feedback@airliners.de

Von: airliners.de

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